Kategorie: Intelligentes Spielzeug

  • Periscope ist seit knapp zwei Monaten da. Sind wir Deutschen trotzdem zu… „inaktiv“?

    Periscope hat sich ganz schön Zeit gelassen, bis es dann auch mal auf Android gelandet war. Aber mittlerweile, wenn auch nicht mit dem vollen Funktionsumfang, ist es da. Damit sind die beiden größten mobilen Plattformen in Deutschland bestens ausgestattet, jederzeit (wenn Datennetz und -volumen da ist) alles, was so um einen rum passiert, direkt und live und in Farbe (wenn auch ausschließlich nur hochkant!) ins Twitterverse zu streamen… Wäre da nicht die deutsche Zurückhaltung… oder…?!?

    Ich bin ein riesen Fan davon. Live, mit einem Tippen bei allen möglichen Events dabei zu sein. Habe seitdem Periscope Meercat auf meinem NEXUS6 angelöst hat, schon in etlichen Kühlschränken zu Besuch, habe US-Kabel-TV gesehen (ohne die Verschlüsselung oder die Gebühr dafür zu löhnen) und habe auch schon viele Cats vorbei kuscheln sehen.
    Auch habe ich mit Kai Diekmann schon die eine oder andere (Ab-)Reise live erlebt, auf dem einen oder anderen Kontinent. Ich bin mit einem Twitter-Follower seine morgendliche Down-Town-San-Francisco-Route abgelaufen und habe aktiv Fragen gestellt, die dann per Video und Live-Antwort quittiert wurden.

    Somit war schon ganz schön was los. Und täglich kommen weitere Einladungen, da auch die Medien mittlerweile wach geworden sind. Also, sehe ich von unterwegs News, die erst im Anschluss das erste Mal über NTV und die gebührenverschwenderischen „Öffentlichen“ laufen, sofern Thommy Gottschalk seine „Show“ unterbrechen lässt.

    Aber eins ist bei der ganzen Sache auch mal wieder typisch deutsch – und diesmal finde ich es wirklich gut!!! Uns allen fehlt das Sensationsgen! Ich habe bisher bei Periscope noch kein öffentliches Anprangern der lautstark feiernden Nachbarn um halb eins auf dem Balkon gesehen. Oder Schlägereien im Park oder der U-Bahn. Auch keinen Alkohol-Langeweile-Strip aus dem häuslichen… Keller.

    Bei all den Möglichkeiten, die Live-Streaming mit sich bringt, ist das für mich eine positive Entwicklung. Schließlich will ich in meinem Leben noch viel sehen… aber eben doch nicht alles…! Da ist es beruhigend, ein paar spielende Katzen live zu sehen und mal kurz seine Ruhe zu haben, statt aufgebrachtes Gebrabbel einer Personenbeschreibung, weil statt Polizei und Hilfeleistung erst mal alles in Netz muss.

    Mal sehen, wie das hier so weiter geht… ich glaube einfach, dass der Durchbruch noch nicht endgültig angekommen ist – und ich bin gespannt, wie wir dann alle so damit umgehen werden. Auf jeden Fall bin ich gespannt, womit ich als Start in die neue Woche überrascht werde, live und in Farbe…

  • Die Netatmo Welcome Cam ist endlich da… ein wirklich heißes Gerät… WIRKLICH HEISS!

    Klar, hätte ich auch die von withings nehmen können, die auch noch die Luftwerte misst. Aber withings kriegt, was Android angeht, einfach so gar nichts auf die Kette – und von dem bisschen einfach nichts richtig. Also: withings fällt durch. Leider war die Netatmo nicht Bestandteil des #PrimeDay, so musste ich doch mal gant tief ins Sparschwein greifen.

    200 Euro für eine IP-WiFi-Internet-Cam? Abwarten, weiterlesen!
    Das Teil selber sieht, bis auf die Tatsache, dass das Gehäuse gold-rötlich gefärbt ist, genau so aus, wie die bekannten Wetterstationen. Allerdings benötigt man die gleichnamige „Welcome“-App… nur im Webinterface findet sich die Cam im „normalen“ Netatmo-Bereich.

    Nachdem die App bei der Installation die Welcome auf den Kopf gestellt haben will, wird erst mal per Bluetooth ein Verbindung hergestellt. Dann gilt es, das WiFi zu konnektieren – einfach die Daten eingeben – und schon kann man die Cam wieder umdrehen und sie ist fast einsatzbereit. Fast? Ja, fast, da nun das Firmware-Update geladen wird. Und schon geht es los!

    Die Welcome ist keine „typische“ Überwachungs-IP-Cam. Zum einen: sie kommt mit einer SD-Card, auf der die Sachen zwischengespeichert werden. Damit spiel sie, auch was ihre Kosten angeht, in der „upper class“. Zum anderen: ihr Schwerpunkt ist die „Gesichtserkennung“. Klar, das Teil kann Tag- und Nachtaufnahmen. Sie kann live und Wiedergabe. Aber: der Schwerpunkt ist: Gesichtserkennung. Dafür kann man Profile anlegen, jedem Profil ist ein Gesicht zugeordnet. Nun muss die Cam bei Tag und Nacht, mit hell und dunkel auf das jeweilige Gesicht „programmiert“ werden… und ab sofort erkennt die Kamera, wenn man den Raum betritt. Hintergrund ist: die Cam kennt einen „zu Hause“ und einen wesentlich empfindlicheren „keiner da“-Modus.

    Über die Einstellungen lassen sich zwei Alarm-Modi einstellen: Bewegung und (unbekannte) Gesichter. Auch damit ist die Welcome einzigartig, da sie nicht generell Alarm bei Bewegung auslöst, sondern eben auch bei Gesichtern. Aber das funktioniert echt, nach dem notwendigen Training, hervorragend! Daher Achtung: wenn die Cam ein TV-Bild oder sonst irgendwie Bewegtbild ins Spiel kommt, die Kamera ist gleich direkt mit dabei – und will trainiert werden…

    Neben dem doch enorm hohen Preis hat die Cam, so wie auch mehrfach im Internet zu lesen, noch ein echtes Hitzeproblem: nach geringer Laufzeit wird das komplette Gehäuse einfach nur… HEISS! Also, WIRKLICH HEISS! Also, ich empfehle einen „Untersetzter“, der auch Hitzebeständig ist. Abgesehen davon, sollte genug „Raum“ um das Gerät sein, um Wärmeablass gewährleisten zu können – wer weiß, was dann sonst passiert… Ich bin gespannt, ob Netatmo das nun noch per Firmware oder doch echtem Hardwaretausch bewerkstelligt bekommt…

     

    PRO:
    – Mit SD-Card-Slot UND SD-Card im Lieferumfang
    – Neben WiFi auch Ethernet-Anschluss
    – Tag-Nacht-Modus mit Gesichtserkennung
    – Live-Modus und Replay (abhängig von SD-Größe)
    – eigene App für Android und ios
    – 1080 Auflösung, im Stream weniger, im Download immer
    – Ach ja: Download von Videoschnippseln
    – übers Internet per App streambar, live oder Aufnahme

    CONS:
    – Schweineteuer, 199 Euro
    – Eine Stehsauna, Untersetzer und „Platz“ empfohlen
    – Aufgrund HD hoher Datendurchsatz
    – Downloads rutschen mal in die Bilder App, mal nicht

     

  • Moto 360 mit Wear-Update 5.x: nie war die Uhr so uninteressant wie heute!

    Mein letzter Blogpost hatte ja schon beschrieben, dass die Moto360 nach dem aktuellen AndroidWear-Update nicht mehr zu gebrauchen ist. Ich hatte diesen Bericht nach dem ersten Tag geschrieben und angekündigt, erst mal noch die Woche zu testen. Soweit kam es aber nicht…

    Eigentlich wollte ich der Uhr ja wirklich ein paar Tage Zeit geben, sich zu beweisen. In der Praxis. Im Tages-Dauertest. In Meetings, im Büro, im Auto, zu Hause. Allerdings hat die Uhr bereits am Tag nach meines letzten Blogposts mich soweit genervt, dass ich sie abgenommen, ausgeschaltet und in die Ecke gelegt habe. Seitdem hatte ich sie nicht mehr in der Hand.
    Was war also geschehen?

    Im Prinzip haben sich die „Fehler“ und die negative Performance, welche in im ersten Blogpost hierzu schon beschrieben habe, noch ver… ja… ver-was? Verschlimmert? Vermehrt? Verdingst?
    Ganz neu ist, dass die Uhr ab einer Restakkulaufzeit von 30% und weniger gar nicht mehr zu gebrauchen ist. Ja ja, ich weiß schon, ein Reset hilft Wunder. Nein! Tut er nicht! Also, Uhr-Reset und kompletter Werkszustand helfen nicht weiter.

    Und sonst? Sonst schleppt sich die Moto360 so durch den Tag. Meldungen, die auf dem Handy seit Stunden stehen, kommen nicht auf die Uhr. Meldungen, die auf der Uhr gelöscht wurden, sind auf den Hamdy noch vorhanden. Meldungen, die schon längst (=gestern) gelöscht wurden, erscheinen auf der Uhr „immer“ noch – und tauchen nach einem Lösch-Swipe immer wieder auf.

    Damit ist der größte Vorteil einer SmartWatch schon mal dahin: Zeitgerecht über die Happenings informiert zu werden, die sich auf dem Handy abspielen, welches nun in der Hosentasche (oder, dank dem neuen Wear-Update, auch einfach nur im gleichen WiFi ist) befindet.

    Die Performance-Probleme, die gegen eine reibungslose Bedienung der Uhr sprechen, sind das nächste große Problem. Ebenso die Tatsache, dass „OK Google“ die Uhr nach ein paar Sekunden „Bedenkzeit“ sofort offline (ja, OFFLINE!) schaltet. Es dauert dann, wenn man keinen Neustart erzwingt, eine ungewisse Zeit, die ich bisher nicht nachvollziehen konnte.

    Ich habe die Uhr daher einen Tag nach meinen ersten Blogpost ein wenig entnervt abgelegt und zur Seite geschoben. So wie ich Motorola bzw. Lenovo kenne, wird hier erst mal kein großer Aktionismus an den Tag gelegt und ebenso vorerst nicht an einem Update gewartet. Erst wird abgewartet, welche Fehler so zurück gemeldet werden und wie wichtig ein Update ist – da doch der Nachfolger der 360 schon seit Monaten gehandelt wird.

    Ich für meinen Teil werde meine Moto, wohl ne schlechte Idee nach der „guten Presse“, die ich hier so mache, demnächst ebay spenden. Vielleicht ist da ja wirklich noch was raus zu holen.. Auf jeden Fall wird der Nachfolger der Moto bei mir keinen Einzug finden!

    Aktuell liebäugel ich mit der Huawei, musste allerdings auf der Beta-Seite im Web feststellen, dass die Uhr bis sie auf den Markt kommt, technisch einfach schon zu alt ist, im Vergleich zu dem, was LG oder Asus jetzt schon auf dem Markt haben.

    Also – ich habe meine GearLive von Samsung. Ich bereue nicht, die Uhr damals gekauft zu haben. Sie ist Hammer und heute auch immer noch ein geiles Gerät. Und was kommt danach – warten wir es ab! So wie die Zahlen bisher aussehen, hat Android wohl doch die Nase vorne, um Markt der Uhren…

  • Moto 360 – endlich ist das Update 5.1 Android Wear da…

    Es hat ja lange gedauert, bis Motorola das Android-Wear-Update auf die aktuelle Version 5.1x freigegeben hat. Eine Pressemitteilung sprach von „schlechter Performance“, weshalb man das Update zurück halten würde. Letzte Woche war es dann so weit: Google begann die Verteiler des Updates. Und nun ist es endlich da: und enttäuscht auf ganzer Linie…!

    Ich weiß ja nicht, wie die Performance war, BEVOR Motorola das Update zurück gezogen hat… aber ich weiß, wie es jetzt ist, wo es offiziell auf der Moto360 angekommen ist. Und es ist, was die Uhr angeht, „TYPISCH SCHLECHT!!!“. Wie alles, was Deutschland bisher „rund“ um die Uhr erlebt hat. Auf den Markt gekommen, sofort ein Update gezogen – und plötzlich laufen alle Meldungen über das runde Display hinaus. Motorola hatte wohl einige Wochen überhaupt keine Idee, wie dem Problem entgegen zu kommen ist. Und dann, ein erneutes Update. Nicht perfekt, aber immerhin brauchbar nutzbar.

    Und jetzt eben das Drama rund um das Android 5.1x Update: Da ich auf meiner Samsung GearLive das Update seit dem ersten Tag der Verteilung habe und WEIß, wie es laufen kann – muss ich sagen, die Moto360 wird, nach noch ein paar Probetagen, erst mal nicht mehr so schnell mein Handgelenk zieren.

    Das ist ja schon peinlich, wie lange die Uhr mittlerweile zum Nachdenken Zeit braucht: „Ok Google“, nichts passiert, dann das „Offline-Menü“… obwohl das Handy in greifbarer Nähe liegt. Also Motorola: WAS BITTE SOLL DAS?

    Weiter geht es mit den anderen „Funktionen“… Push-Nachrichten zur Seite schieben als erledigt ist, neben der Tatsache, dass nicht jedes Schieben die Nachrichten auch auf dem Handy „vernichtet“, eine der wenigen Funktionen, die brauchbar ist. Und das sage ich nur schweren Herzens!

    Alles andere, banale Dinge wie Timer stellen, führen dazu, dass die Uhr so gut wie einfriert… an „arbeiten“ oder einfach nur noch die Zeit ablesen ist nicht mehr zu denken… Auch mehren sich wieder Abstürze von AndroidWear, die in einem nüchternen weiß auf der Uhr angezeigt werden. Weder Neustart noch Werkseinstellungen noch sonst eine Anpassung führten bei mir bisher zu keiner Verbesserung.

    Ich werde mir das die nächsten Tage noch ein paar Mal in Ruhe und in der Praxis ansehen, aber wenn es so weiter geht wie gestern und heute, wird mich die Moto360 demnächst verlassen…

    Ich werde berichten!

    Und bei Euch so? Moto360 und AndroidWear 5.1x? Geht alles, läuft alles? Einfach nur Update drüber oder auch resetted? Lasst mir nen Kommentar da, wir kucken mal, wie die Erfahrungen so aussehen…

     

  • Google hat „Photos“ nun aus Google Plus ausgegliedert – und es ist GEIL!

    Es hat bei der Ankündigung seitens Google schon die ersten Rufe gegeben, dass dies das Zeichen sei, dass Google Plus damit in die ewigen Jagdgründe geschickt wird. Aber: jetzt wo die Webseite und vor allem die App dazu den Weg zu uns allen gefunden hat, muss man neidlos gestehen: Geil! Die Ausgliederung war es mehr als nur wert! 

    Was ist neu zu früher? Klar, die Oberfläche! Auf dem Handy ist das nun die übersichtlichste App um Bilder abzulegen und schnell zu suchen und zu sichten. Auch die neue Schnellauswahl durch „gleiten“ über die Bilder ist eine echte Hilfe. Auch der neu hinzugekommene Assistent ist eine sehr übersichtliche Hilfe. Auch kommen Sammlungen, die früher unter dem Namen Stories bekannt waren, nun deutlich in den Vordergrund. Neu, aber nicht unter den vorstehenden Top-3-Neuerungen ist der Bereich „geteilte Links“. Hier sieht man auf einem Blick, welche Bilder aus der App heraus mit einem Klick über einen typischen Internet-Link anderen zugänglich gemacht wurden.

    Auch hat Google wieder seinen typischen Suchalgorithmus darüber geschickt. Ja, wirklich: Suche! Das heißt, in der Bilder-Ansicht ist unten rechts eine Lupe – wer darauf klickt, bekommt eine Eingabemaske, wo er nach Bildern, welche Google automatisch Begriffen und Gruppen zugeordnet hat, suchen kann.

    In diesem Zusammenhang eine weitere Neuerung und eine Funktion, die in Deutschland noch nicht läuft: Zuerst zu der Neuerung, die es noch nicht gibt und die alle Datenschützer schon wieder auf die Barrikaden bringt: Gesichtserkennung. Google Usern bereits aus Picasa bekannt, identifiziert Google auf den Bilder Gesichter, fragt den Namen der Person ab und kann diese künftig auf neuen Bildern entsprechend automatisch erkennen und unter der Person gruppieren. Nichts neues. Aber: jetzt schon große Panik beim Datenschutz. Warten wir mal ab, ob und wann die Funktion auch ohne Workaround in Deutschland freigeschaltet werden wird.

    Ach ja, die größte Neuerung: Der Upload. Ok, der ist nicht neu, aber die Einstellungen. Es gibt genau zwei davon: Originalgröße (kostet Speicherplatz) und Hohe Qualität (ja, wirklich: UNBEGRENZTER Bilderspeicher!). Gut ist auch, dass diese Einstellung je Gerät individuell festgelegt werden kann. Mein Tablet, auf das auch meine DigiCam synct, soll auf Grund der riesigen Bilder „nur“ mit Hoher Qualität uploaden, mein NEXUS6 soll die HDR-Aufnahmen bewusst und absichtlich als „Speicherfresser“ in Originalgröße in die Cloud laden.

    Ich finde die App – besser. Übersichtlicher. Einfacher. Und: schneller. Vor allem bei vielen Bildern. Zusammen mit der neuen Foto-App auf Android ein wirklich geglücktes Duo! Wer sich also bisher gescheut hat, die eine oder andere Update-Genehmigung zu erteilen sollte dies umgehend nachholen!

    Tja – und nun zu der Webseite, die extra dafür geschaffen wurde: photos.google.com. LogIn mit dem Google-Account und schon seht Ihr all Eure Bilder, die Euer Handy schon mal automatisch hoch geladen hat. Assistent, Bilder (mit klasse Übersicht) und Sammlungen auf einen Blick, wie auch in der Handy-App.

    Mit den „…“ kommt der Zugriff auf das Menü, wie auch in der App. Damit wird klar: die Webseite ist ein 1:1-Abbild der App (oder umgekehrt, wie man will). Damit ist es einfach, sich zwischen App und Web zurecht zu finden.

     

    Zwei Mal Daumen hoch: ich bin begeistert. Holt Euch die App, aktiviert das Synchronisieren – und kuckt ins Netz… Ihr werdet mich verstehen!

  • Moderne Konten haben ein Benchmark: Number26!

    Da Jammern die Banken seit Jahren über die Dominanz von Paypal oder auch dem itunes, mit dem Zahlungen abgewickelt werden können – und es ist in den meisten Fällen immer noch nicht selbstverständlich, ein kostenfreien Girokonto (also, kostenfrei im Sinne ohne Fußnote mit Mindestgehaltseingang, etc.) zu erhalten. Geschweige denn, eine Kreditkarte. Nun aber zeigt sich, wie im Jahr 2015 Kontoführung funktionieren kann: Number26 macht es vor. Endlich!

    Was macht die ganze Sache denn nun so anders?
    Nun, es geht schon bei der Anmeldung los. Aktuell mit Warteliste bzw. auf Einladung. Und dann? Kein lästiges PostIdent mit Schlange stehen. Ausweis in die Hand, WebCam an und in fünf Minuten sind alle Daten abgeglichen.

    Dann gilt es die App laden. Klar, kann das Konto auch über das Web geführt werden – aber das ist schon eher so 1999. Also, App aufs Handy und los legen. Richtig spannend wird es, wenn ein paar Tage danach die stylische MasterCard kommt.
    Vorteil, neben dem Hinkucker: der maximale Kreditrahmen entspricht dem Kontostand. Und Abhebungen und Zahlungen sind (also, Zahlungen sowieso) größtenteils kostenlos.

    Wirklich nett ist, dass die App gewisse Filter und Attribute an Zahlungen erkennt und anhägt. Damit lässt sich schnell auswerten, wie oft ich Tanken oder in Restaurants essen war. Somit habe ich eine ganz einfache Budget-Übersicht. Ich selber mag das Feature, dass eine Kreditkartenzahlung meist schon VOR Abschluss der Transaktion (was aber Verbindungsgeschwindigkeit und Prozessorleistung der Abrechnungslesegeräte geschuldet ist) als Buchung in der App erscheint.

    Auf der Suche nach einem kostenlosen Konto? Mit 100% App-Kontrolle? Und einer kostenfreien Kreditkarte? Dann schnell eine Einladung organisieren oder über die Webseite anmelden und etwas Geduld mitbringen – ich hatte fast sechs Wochen Wartezeit, was es aber vollkommen wert war!

    Ach ja, PS: Zahlungen von Nutzer zu Nutzer werden in Sekundenbruchteilen gutgeschrieben… falls das von Bedeutung ist… 😉

  • Zubehör für meine FRITZ!Box, Teil 2… die intelligente Steckdose…

    Meine absolute Freude über meine erste FRITZ!Box habe ich ja schon zum Ausdruck gebracht. Auch, dass das dazu passende Telefon einfach eine geile Symbiose darstellt. Aber – ich habe noch ein interessantes „Spielzeug“ entdeckt: wie wäre es denn mit einer Steckdose, die über die Handy-App als auch die FRITZ!Box und das Webinterface weltweit geschaltet werden kann. Die den Stromverbrauch der angeschlossenen Geräte erkennt und mit einem individuellen Kilowatt-Stundenpreis auf Tag, Monat und Jahr hochrechnen kann…

    …und die zugleich noch die unmittelbare Umgebungstemperatur um die Dose misst und Euch so vor Kabelbrand und Überlastung warnen kann?

    Das sind ja gleich drei Dinge auf ein Mal? Und wenn es so was wirklich geben sollte, dann wohl auch eher unbezahlbar? Nun gut, FRITZ!Box-Zubehör für 50, ich möchte lösen: doch, gibt es: die FRITZ!DECT 200.

    Wie der Name verrät, bindet sich die Dose (Preis z.B. bei Amazon knapp unter 45 Euro) nicht per WiFi in das Heimnetz ein, sondern „nur“ per Wireless-Telefon-Standard DECT. Der Nachteil davon ist, dass die Entfernung von der Basis bei max. 30 Metern liegt und sich durch z.B. Wände noch einfacher beeinträchtigen lässt, als eben über eine WiFi-Verbindung. Genug gejammert, FRITZ!Box im Wohnzimmer, eine Wand zur Küche, noch eine zum Bad und noch eine zum Schlafzimmer – und die Steckdose in letzterem schaltet problemlos.

    Und es stimmt: nach der Einbindung wird die Dose im FRITZ!Box-Webinterface konfiguriert. Soll sie aus der Ferne und durch den Schalter an der Front bedient werden, welcher Stromtarif soll der Verbrauchsrechnung zu Grunde liegen und schwupps: schon kann es los gehen.

    Dank der App bzw. dem weltweit-erreichbaren Webinterface kann die Steckdose nun aus der Ferne de- oder aktiviert werden. Im Router kann ein täglicher email-Bericht inkl. Grafik initiiert werden, der einem den Tagesverbrauch aufzeigt – und Monats- und Jahreskosten hochrechnet.

    Im Webinterface (in der App habe ich die Funktion noch nicht entdeckt) kann auch die Temperatur der Steckdose bzw. der näheren Umgebung abgefragt werden. Ist die Dose zu warm wegen Überlastung. Sollte ich den Stapel Verpackungskartons herunter nehmen, da die Hitze nicht richtig abfließen kann? Brennt mein Wohnzimmer? Alles mögliche Einsatz-Szenarien…

    Ach ja: was die Dose noch kann, was ich nicht nutze, ist, dass sie sich automatisch schaltet. Dafür einfach in der FRITZ!Box einen Zeitplan erstellen und schon ist die Dose an… oder eben aus…

    Teuer, ja, das gebe ich zu. Aber die Summe aus weltweit bedienbar und Strom- sowie Temperatur-Messung ist für mich, neben der problemlosen Integration in die FRITZ!-Infrastruktur, ein Killerargument, das eindeutig dafür spricht!

  • Zubehör für meine FRITZ!Box: wie wäre es denn mit einem Telefon…?!?

    Dank einer endlich schnellen Internet-Verbindung zog nun auch endlich meine allererste FRITZ!Box bei mir ein (Details hier!). Beeindruckt von der Router-Modem-Kombi habe ich mal bei AVM auf der Webseite gekuckt, was es noch alles an Zubehör und nerdigen Spielsachen für die FRITZ!Box gibt. Und, was soll ich sagen? Da gibt es ja DECT-Telefone… als ob ich in den letzten knapp sieben Jahren schon ein Mal ein Festnetztelefon angeschlossen hatte…

    Die Preisgestaltung fand ich, mit einem Blick bei amazon, ein wenig unverständlich. Klar, das Topgerät am teuersten – aber die Preisunterschiede zwischen b/w-Display, Farbdisplay und Topmodell… war ja klar, dass dann nur das Topmodell in den 1-Click-Button rutscht!

    Vorteil von einem „hauseigenen“ Gerät ist, dass es sich nahtlos in die FRITZ!Box integriert. Somit kann ich alle drei Rufnummern (gut, nur zwei, eine habe ich als Fax in Betrieb) auf ein Telefon schalten – und die Art und den Umgang auch direkt über das Telefon selber steuern, ohne auf den Router zugreifen zu müssen. Sehr nette Sache.

    Genau so ist es mit Anrufbeantwortern… das Telefon kann mehrere (aus dem Kopf bis zu fünf) – Aufnahme, Einstellungen… vom Router oder eben direkt über das Telefon. Da geht auch noch mehr, ich will jetzt nicht auf jede einzelne Funktion eingehen. Ich betone die Integration auch nur deshalb so, weil die FRITZ!Box mit fast jedem DECT-fähigen Telefon sprechen und Verbindung herstellen kann. Ein Neukauf, wenn ein „altes“ Telefon vorhanden ist, ist daher nicht nötig. Und die möglichen Funktionen lassen sich ja auch direkt über die FRITZ!Box im Web-Menü einstellen… allerdings werden leider nun mal dann auch nicht alle Funktionen in vollem Umfang unterstützt.

    Ein kleines Feature, welches eine wirkliche Erleichterung darstellt, geht die Übertragung des Telefonbuchs an: unfassbar einfach, allerdings dem FRITZ!fon vorbehalten. Und nur mit dem neuesten FRITZ!os direkt am Router zu initiieren…: Ein „Cloud-Telefonbuch“ lässt sich mit Eingabe der LogIn-Daten direkt mit Allem (Nummern und Bilder!) auf das Telefon syncen. Für einen Android-Nutzer ist somit das komplette Handy-Telefonbuch innerhalb weniger Minuten komplett auf das Telefon syncronisiert – und es bleibt auf dem Laufenden, ganz von alleine!

    Gut, das soll es an Beispielen gewesen sein… kuckt Euch die Details bei avm oder bei amazon an. Ich für meinen Teil bin begeistert – und nutze seit dem Einzug der FRITZ!Box nun auch mit Begeisterung plötzlich wieder ein Festnetztelefon…
  • fireStick und Bluetooth GameController – geht das überhaupt? Und was ist Spiegelung und XRAY?

    Tataaa – die Katze ist aus dem Sack. Mit dem Popcorn-Banner auf amazon.de wurde tatsächlich der lang erwartete fireTV-Stick endlich eingeführt. Klar, der Stick ist nicht das fireTV, aber… kann er mit dem Umfang mithalten?

    Ein komplettes fire-Device in nur einem HDMI-WiFi-Stick? Macht das Sinn und Spaß? Kurz und bündig: für die 19 Euro Einführungspreis allemal. Und für die jetzt anfallenden 39 Euro? Auf jeden Fall: Amazon Angebote und Netflix App sind die Stichworte.

    Lasst es mich ganz direkt so sagen: der fireTV-Stick ist ne geile Sache! Schade nur, dass er nicht die gleiche „Power“ mitbringt, wie sein großer Bruder, der fireTV. Der Stick legt ab und an für den Bruchteil einer Sekunde eine Denkpause ein, auch wenn man durch die „internen“ Amazon-Menüs blättert. Auch geht nicht jede App (Stichwort: Asphalt 8), die das TV kann, auf dem Stick.

    Aber, das ist nur ein kleiner Wehleidstropfen. Zu groß ist das Angebot des App Shops, um nicht doch ein Rennspiel oder anderen Spielspaß zu finden. Apropos Spielspaß: Dazu gehört mehr, als die mitgelieferte Fernbedienung.

    Die gute Nachricht, ohne Umschweife: der amazon eigene Game-Controller lässt sich problemlos mit dem Stick kuppeln. Und schon kann es los gehen! Ohne Zeitverzögerungen, direkter „Sichtkontakt“ ist, wie auch beim großen Bruder, nicht nötig.

    Da die Software identisch ist mit der des TVs, daher: gleiche Vorgehensweise. In den Einstellungen, Controller hinzufügen, Taste drücken – und los gehts!

    Aber: die neue Firmware, die mit Markteinführung des Sticks kam, kann noch mehr: Wer den Stick ins Hotel mitnimmt, kriegt nun die unter Umständen benötigte Login-Maske für ein „offenes“ WiFi. Und auch Spiegelung ist dabei: wer auf einem fire-Tablet mit dem Kucken eines amazon-InstantPrime-Films oder -serie beginnt, kann diese mit wenigen Klicks auf dem Stick und einen Tippen auf dem Tablet auf den TV übertragen.
    Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mein fire 7 Zoll der ersten Generation das Spiegeln bisher noch nicht geschafft hat… leider…

    Denn ohne Spiegelung, kein XRay. Und die Funktion, bekannt vom Kindle eBook-Reader, hat es in sich: hierzu gibt es, während der Film läuft, auf dem Tablet Informationen zu den Darstellern, Filmografie und mehr. Wie gesagt, ich kann hier nichts aus Erfahrung sagen, da ich es nicht zum Laufen bekomme…

    Auch wer diese Funktion nicht nutzen kann oder will: der Stick hat, es fällt mir schwer es zuzugeben, klare Vorteile gegenüber dem ChromeCast von Google. Er kommt, vor allem für Prime-Mitglieder, mit dem vollen Umfang: Film und Serie. Der Bildercloud. Den automatisch gerippten und gekauften Musik-CDs. Alles Dienste, die Google auch hat – aber eben nicht als „standalone“ auf dem Stick. Da ist amazon nun weit vorne!

    Auch ein Vorteil: der fireTV-Stick ist auch eine kleine „Game Console“. Der App-Shop von Amazon, kostenfrei und kostenpflichtig, ist mit an Bord. Zusätzlich kann man per Bluetooth den Controller verbinden. Google hat hier nur den NEXUS-Player im Angebot, da reden wir über gute 150 Euro statt ca. 85 bei amazon.

    Wem das fireTV zu teuer oder „zu auffällig“ ist, sollte einen gründliche Blick auf den Stick werfen. Unauffälliger und kompakter ist das komplette amazon-Prime-Angebot nicht zu bekommen!

  • NEXUS6 Dauereinsatz nach den ersten Monaten – Zeit für ein Fazit!

    Im Januar war es soweit: das NEXUS6 war über Google, wenn auch mit Wartezeit, endlich bestellbar. Und, wie immer, hat mein Händchen für Montagsgeräte das erste nach ein paar Tagen zum fälligen Umtausch gezwungen. Aber das zweite Gerät hält sich tapfer. Daher – wird es Zeit für einen Quartalsreview: wie ist es denn nun mit dem NEXUS?

    Motorola hat mit dem NEXUS6 wirklich ein brillantes Telefon auf den Markt gebracht. Top Verarbeitung, gute Qualität, langlebige Materialien. Der typisch Motorola-gebogene Rücken kommt in der knapp sechs Zoll Größe so richtig zur Geltung. Das Display ist klar und deutlich, mit sehr guter Farbwiedergabe (und leider auch der größte Akku-Verbraucher). Als 64 GB Version habe ich bisher, die bei den NEXUS-Modellen wohl nicht vorhandene SD-Karten-Schnittstelle, nicht vermisst. „Neckisch“ ist auch die Idee, ein Schnellladekabel beizufügen (von 1 auf 60% in knapp dreißig Minuten, aber bitte nicht Nutzen während der Zeit!) statt eines größeren Akkus (ja, richtig erkannt: das war Kritik!).

    Mit dem Android 5.1-Update liegt nun eine Version vor, die zwar immer noch Fehler-behaftet ist, aber ohne schlimmere Abstürze und „Brickings“ nun flüssig läuft. Mein Gerät hat wechselweise lange, dann mal wieder kurze Akkulaufzeit. Angeblich scheint hier ein Bug vorzuliegen, wurde aber bisher nur auf den englisch-sprachigen Markt eingegrenzt.

    Alles in Allem muss man ein „Fast-Phablet“ aber mögen. Es ist nicht zwangsweise ein Hosentaschengerät. Und auch nichts für ein paar Minuten Spielerei pro Tag. Wer auf dem Gerät aber arbeitet, mitprotokolliert, Mails bearbeitet, twittert 😉 und auch sonst viel macht, bekommt eine solide Größe in guter Qualität. Ich bin nach wie vor begeistert von dem Gerät!!!

    Pro: Nicht ganz Phablet (da unter sechs Zoll), Schnellladefunktion (1-60% in 30 mins), gutes Display, gute Qualität, griffige Form, immer neueste Android-Version ohne Herstelleraufsatz.

    Con: Die Kamera. Langsam. Viel zu langsam. Durch Software-Update auf Android 5.1 besser geworden – aber zu langsam! Akkulaufzeit: da wäre in der Größe mehr gegangen!

    WWSD: Da die Preise gewaltig eingebrochen sind, seit der Markteinführung: KAUFEN! Wirklich ein tolles Gerät, ich möchte es nicht mehr missen!