Kategorie: Nerd

  • Erfahrungs-Selbsttest: NAS-Anschaffung

    Ich hegte ja schon lange den Wunsch, meine ganze Musik, meine Videos, Filme, Serien und auch meine Bilder in eine eigene Cloud zu legen, aber eben immer und überall auf allen Geräten verfügbar zu haben.
    Mit dem NAS von Medion, immerhin ein Preisknaller, ließ sich dieser Wunsch nicht erfüllen – da die Platte nur per Webinterface teilweise sehr komplex angesprochen werden konnte (gerade bei einer Mehrfachauswahl).
    Nach vielen Tests diverser Marken und Angebote habe ich mich durchgerungen und bei Synology zugeschlagen.
    Seit einigen Wochen betreibe ich erfolgreich mit 2×2 TB die Synology DiskStation DS213+.

    Tja… und ich finde es einfach nur geil!

    Das Teil kommt mit seinem eigenen Betriebssystem – und das ist, trotz all der komplexen Möglichkeiten und nachinstallierbaren Apps, einfach idiotensicher. Somit ist die NAS binnen Minuten einsatzbereit. Ich behaupte, dass Auspacken und Anschließen länger dauert, als die Erstinbetriebnahme.

    Ich habe zu Beginn nur eine der beiden Festplatten gehabt, aber auch den zweiten Slot mit einer Platte zu befüllen und zu konfigurieren ist einfach nur geschenkt einfach…

    Komplette User- und Rechtevergabe, Zugriffssteuerung, Firewall… alles im Preis inbegriffen. Auch ein Virenscanner ist dabei. Ein „Gesundheitsmanagement“ checkt in Echtzeit, ob es Hardware und, viel wichtiger, den Platten gut geht.

    Wer seine Mail hinterlegt, bekommt wichtigste Statusmeldungen per email.

    Und das beste: zu Hause und auch unterwegs bekomme ich meine Platte(n) einfach per Netzwerklaufwerk mit den entsprechenden Zugriffsrechten… so wie ich es immer haben wollte… klasse.

    Zu Hause gehe ich noch einen Schritt weiter – ich habe die zweite 2TB-Platte als WiFi-Timemachine-Backup eingerichtet… das läuft auch so was von unproblematisch vollautomatisch, das ist eine wahre Freude.

    Zugegeben: Billig ist der Spass nicht gewesen – aber dafür bin ich Herr meiner Daten. Und Herr meiner Zugriffsrechte. Keine Cloud, in der Apple alle meine Mails und Kontakte mitliest… Pardon, speichert. Keine Cloud, die meine Words durchsucht und weiß-der-Teufel-was-auch-immer versucht, daraus abzuleiten. Alles meins! Da nehme ich den langsamen Upload von knapp 1MBit gerne in Kauf.

    Einziger Nachteil: Das Gerät steht im Wohnzimmer und muss Tag und Nacht laufen (was sonst?!?). Mal kucken, wie sich das auf meiner Stromrechnung bemerkbar macht – ab und an nervt es mich aber auch mit dem „Brummen“ im Hintergrund…

    Weiterer Vorteil: Android-Apps für Foto, Dateien, Musik und Cloud. Somit bekomme ich einen Ordner meines Telefons immer automatisch auf die Synology gesynct… ich nutze das vor allem für meine Bilder von unterwegs…

    Mein MacBook ist über Nacht knappe 390 GB Daten los geworden und itunes bekommt, die Bibliothek ist zwar noch auf dem Rechner, aber mir egal, die Musik nur noch per Sharing. Auch werde ich iphoto und den Fotostream ab 2014 durch die Synology ersetzen, dann kommen ebenfalls die Videos und TV-Serien auf die DiskStation. Ich freue mich drauf… alles – immer und überall…

  • Nexus 5 und Nexus 7: meine erste Woche damit!

    Apple ist raus – und es in Platz für neue Technik…

     

    Ich weiß auch nicht, was mich geritten hat – aber ich wollte ein Nexus 7 Tablet (WiFi) für zu Hause.

    Und als das da war und ich davon so unglaublich begeistert war, musste noch ein Nexus 5 LTE 32GB her.

     

    So, nun habe ich die Sachen seit einer Woche, hier meine erste Zusammenfassung…

     

     

    Neben meinem Büro-Samsung-Tablet war ich auf der Suche nach einem einfachen und günstigen Tablet für zu Hause. Also… nur WiFi… eben für das Wohnzimmer… abends… Ihr kennt das ja…

    Vom Timing her hatte ich voll Glück: Google (als Hersteller ASUS) hat ja gerade sein NEXUS 7 aggressiv in den Markt gedrückt.

    Und ein Technik-Markt hatte die Teile gerade vorrätig und im Preis gesenkt… da musste ich zuschlagen…

    Für 250 Euro ein sieben Zoll Gerät mit 32 GB Speicher… und dem neuesten Android 4.4.2… ich war sofort begeistert! Es erfüllte alle Erwartungen, die ich an das Tablet gestellt hatte (nur das mit 1,3 mA etwas unterdimensionierte Ladegerät, da sollte mehr Power her…)!

    Angefixt durch das Tablet (und den schwarzen Rücken mit dem griffigen Plastik und der N E X U S – Prägung) musste umgehend das NEXUS 5 als Handy her… also… nachdem es vor Ort partout nicht zu bestellen war und ich nicht gewillt war, lange zu warten, habe ich das Gerät kurzerhand direkt bei Google bestellt… Und schwupps, Stand der Paketdienst vier Tage später vor der Tür.

    Und auch hier… LG und Google haben nicht zu viel versprochen… 32 GB, schwarz… LTE… gestochen scharfes Display, dank Android 4.4.2 schnell, flüssig und… einfach der Hammer! Und für die Kohle ein wirklich geiles Teil, das Gerät!

    Tja… ich habe jetzt beides seit knapp acht Tagen – und ich bin immer noch begeistert. Reines Android kommt zwar leer und „nur“ mit den Google Apps (Hammer, was Google mittlerweile alles im Angebot hat!), aber das ist auch einer der großen Vorteile davon. Auch bekommt man so einen Überblick, was „reines“ Android wirklich kann… und wie schnell es geht…

    Die Geräte selber spielen von der Technik her in der Oberliga mit…. auch die jeweiligen Displays sind nicht von schlechten Eltern.

    Google hat hier, mit der neuen NEXUS-Serie zwei Hammer-Geräte zu absoluten Kampfpreisen auf den Markt gebracht… mal kucken, wie die „Großen“ darauf reagieren, dass Google nun im Android-Markt ganz offensiv mitmischt…

    Ich finde es gut! Und die Geräte sind, wer sich für Android interessiert, definitiv einen (und noch einen!) Blick wert!

  • Facebook ist jetzt endgültig Geschichte!

    Ich war ja noch nie ein Fan von Facebook – und leider hat, entgegen meiner Prognose, sich Facebook (aber ich gebe die Hoffnung nicht auf!) durch den Börsengang noch nicht selber für überflüssig erklärt und die Schotten dicht gemacht (oder sich für einen Euro an mich verkauft, damit ich es bei Google teuer ablegen kann).
    Nun ist aber die neue (Android-) App raus – und Facebook hat den Bogen einfach überspannt!

    Auf Android will die neue Version vier Zugriff auf WiFi (zum Aktivieren und Deaktivieren), will SMS und MMS auslesen, den Kalender kontrollieren – und wohl auch emails.

    Damit kontrolliert die Version 4 von Facebook das komplette Handy – Zuckerberg sitzt sicherlich onanierend in seinem Büro und lacht sich ins Fäustchen – und auf meinem Gerät wurde die App und der schrottige Messanger umgehend gelöscht, ohne die Version 4 überhaupt installiert zu haben.

    Irgendwann ist Schluss – und dieser Punkt ist JETZT!
    Facebook ist mittlerweile so wie email-Verteiler früher: einer schickt einen genialen Witz an 50 Leute, und von 49 im Verteilen konvertieren 40 ihn in eine eigene Mail und schicken ihn weiter. So sieht auch meine Timeline aus – obwohl ich bis auf ganz wenige mir wirklich wichtige Leute sowieso alle rausgeblockt habe. Aber Witze, die ich im Kindergarten schon scheiße unlustig fand, kommen als Bildwitz zurück – und spammen mir die TL voll. DANKE, NEIN! ICH BIN RAUS!

    Und, klar trifft das jetzt Android voll, aber, liebe ios’ler: Auch bei Euch zieht sich Facebook alle Rechte, die Apple frei gibt. Der Kalender wird also an Facebook wandern, bei den MMS glaube ich eher nicht daran, bei den SMS kann es sein, dass Apple dank imessage einen riegel vorschiebt -aber auch auf iphone & Co wird Facebook absaugen, was an Daten nur so geht, Stichwort: Adressbuch.

    Wer Facebook nicht gleich verlassen will, sollte zumindest die App(s) killen – und den Browser nutzen, da der Facebook einen Scheiß an Rechte zugesteht – und so muss es auch sein!
    Wer Facebook schon immer den Mittelfinger zeigen wollte: JETZT ist die ideale Zeit dafür, die Kindergarten-Werbespam-Plattform endgültig zu verlassen.