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  • Wie es denn nun mit Twitter weiter gehen könnte… mit mehr als 140 Zeichen? GAR NICHT!!!!!

    Es wird also in reiner Verzweiflung Wahrheit werden: die 140 Zeichen Beschränkung bei Twitter wird demnächst wohl fallen. Statt sich als weltweiter Microblog-Dienst mit Echtzeitwirkung vertiefend zu positionieren, will man den Werbetreibenden, die heute schon keinen interessieren, eine noch größere Plattform bieten – um auch die letzten treuen User in Facebooks Arme zu treiben. Der Vorwand, die lieben Nutzer würden den Wegfall der Zeichenbeschränkung fordern, kann man getrost übergehen – ungefähr genau so wie die Einschätzung, dass die Herzen besser ankommen als die bisherigen Sterne (Favs).

    Selbst wenn wir alle künftig 10.000 Zeichen mit Bild, Video, Ton, Brailleschrift, Telefaxfunktion und instant chat haben können – es ist nicht das, was Bestandskunden (nicht mit den Werbetreibenden zu verwechseln!) wollen.

    Auch mit 10.000 Zeichen je Post, abgesehen davon, dass die bisherige Timeline dann an Unübersichtlichkeit nicht mehr zu überbieten sein wird, wird Twitter Facebook nicht einen Nutzer abjagen. Warum? Weil das Modell Twitter (Echtzeit) nun mal nicht annähernd kompatibel zu dem Modell Facebook (Bullshit, Witze, Bilder, Quatsch) ist. Die eine Seite ist Leben ist Echtzeit – die andere Seite ist Leben als Inszenierung.

    Auch werden 10.000-Zeichen-lange Tweets keinen „Anfänger“ das Gefühl von zu Hause geben. Es heißt immer, Twitter wäre ein zu erklärungsbedürftiges Produkt… haben Leute, die das sagen, mal die Einstellungen bei Facebook zum Thema „Privatsphäre“ versucht, ohne Hilfe von Google oder einer Anleitung aus einer Fachzeitschrift, zu verstehen?

    Der Unterschied ist einem Anfänger doch so einfach zu erklären: Bei Facebook folgt man seinen Freunden um deren Inszenierung des tagtäglichen Wahnsinns mitzulesen – bei Twitter folgt man Leuten, deren Aussagen man mag – also Interessen.

    Allerdings hat das so vor mir wohl noch kaum einer jemals so klar formuliert, was?

    Daher verlassen die meisten Neuzugänge Twitter sehr schnell wieder, da sie einfach keine Freunde finden (also, alles wie im wahren Leben, was Leute? Hahaha, Spaß beiseite!) – anstatt mitzulesen, Leuten zu folgen, die sie interessieren könnten (meistens Promis) und sich nach Themengebieten in der Timeline, die nun mal alles und jeden im zeitlichen Ablauf (in ECHTZEIT! DAS MUSS dazu gesagt werden!) präsentiert, umsehen und dort mit folgen und/oder Interaktion beginnen. Dieser banale Guide scheint echt zu fehlen, beim Eintritt bei Twitter…

    Und auch 10.000 Zeichen können die systematischen Unterschiede der beiden Plattformen, die sich nicht ähneln und doch immer wieder gegenüber gestellt werden, nicht „harmonisieren“. Man wird auf Twitter auch mit längeren Posts und der dann größeren Unübersichtlichkeit (sorry, ich wiederhole mich!) trotzdem nicht einen Freund mehr finden, als bisher. Twitter bleibt Echtzeit, ungeschminkt und eben so, wie sie passiert. In Text, Bild (gif oder Video) oder per Periscope sogar im Live-Stream-Video.
    Und Facebook? Facebook ist Show, der Wunsch, zu sein, was man nicht ist, aber man sich eben hinretuschieren kann. Happy-Peppy, always-sunshine, pickelfreie perfekte Haut, geiler Busen, etc. und immer an den schönsten Orten der Welt – oder zumindest der erste (nein, bist DU NICHT!), der einmalig (nein, auch das nicht) den hammergeilsten Witz/Bild/Spruch/Video/sonstwas (auch nicht mal annähernd!) teilt und so seine ganzen achthundertzwölf Kumpels zu ähnlichem Rudelverhalten zwingt…

    Statt dessen sollte Twitter lieber bei den Punkten bleiben, die es aktuell einmalig machen: weltweite Verfügbarkeit, keinerlei Eintrittsbarrieren, Ton, Text, Bild und Video in Echtzeit mit Tools, die so einfach zu bedienen sind, wie ein Buch aufzuschlagen. Keine Zensur (sofern nicht staatlich verordnet oder gleich noch durchgesetzt). Gebt von mir aus den Werbetreibern und promoted tweets eine Kachel, die mehr als 140 Zeichen kann – sofern nicht alle eingeblendet werden. Oder, und der Vorschlag war der Hammer:

    https://twitter.com/blattella/status/685107236570554368

    blattella Tweet Zukunft Twitter
    blattella Tweet Zukunft Twitter

     

    Wie auch immer: der aktuelle Aktienkurs, der nicht unbedingt zu meiner Freude, einen absoluten Tiefststand aufweist, belegt, dass die Börse Twitter mittlerweile langsam aber sicher abschreibt – war für ein börsennotiertes Unternehmen (als hätte es sein müssen!) unweigerlich zum Tod durch Liquidierung führen wird. Und wenn Dorsey nicht bald ein „besseres“ Geschäftsmodell einfällt (oder er endlich jemand ran lässt, der 24/7 für Twitter da ist und das Unternehmen zur Abwechslung auch mal versteht!) werden wir alle den Untergang von Twitter noch in diesem Jahr miterleben… die spannende und traurige Frage wird dann nur sein: Google oder Microsoft, wer wird die Reste filetieren und zu Grabe tragen?

  • Online-Lernen im Jahr 2015? Udemy? SocialStack? Und wie sie alle heißen…

    Gelesen und gehört hat sicherlich jeder schon davon. Viele Unis und sonstige Lehranstalten, allen voran mal wieder in und aus den USA, stellen ihre Scripte online und sogar zumeist kostenfrei ins Netz. Mittlerweile laufen ganze Lehrveranstaltungen online. Kostenlos – und auch gegen „Unkostenbeitrag“. Spektakulär war die Ankündigung von Google auf der diesjährigen i/o, mit Udemy einen Android-Kurs anzubieten. Sechs Monate, mit Abschlusszertifikat, für 200 US-$ (allerdings je Monat).

    Und so sehr mich das Angebot interessiert hätte, so sehr war mir der Preis zu teuer. Klar, wer schneller arbeitet und lernt, kann die sechs Monate abkürzen, was die Gebühren auch entsprechend minimiert – aber es bleiben enorme Ausgaben. Um so gelegener kam mir ein Angebot von androidarea.com, über Udemy für 19 US-$ Android App Programmierung als Online-Kurs für ein paar Wochen zu buchen. Klar, der Kurs ist nicht der aktuellste: aber bei 200 pro Monat zu 19 für mehrere Wochen als Gesamtbetrag… klar, dass man(n) da ein paar Abstriche machen muss.

    Ich werde nächste Woche damit beginnen. Ich bin schon sehr gespannt. Ich sehe aktuell meine Kurzübersicht, die Dateien, die ich im Vorfeld laden und bereit halten soll. Somit habe ich meinen Stundenplan und mein Script schon mal parat.

    Ich bin jetzt wirklich schwer gespannt, wie der eigentliche Kurs aussieht. Video? Oder interaktiv? Da das Wetter ja weiterhin eher kühl und durchzogen sein soll wohl die ideale Vorbereitung auf kommende Winter…

    Ich werde Euch in einem kommenden Blogpost informieren, wie es so lief! Also: dran bleiben! Oder, noch besser: Wer von Euch hat einen solchen Kurs schon mal gekauft und gemacht? Wozu? Wie war das Ergebnis? Bin auf Eure Kommentare sehr gespannt!

  • Ratet mal: die Top 5 meiner NEXUS-Geräte

    Eigentlich unfair, eine Top 5 aufzustellen, wo ich doch in Summe auch exakt nur fünf NEXUS-Geräte mein Eigen nennen kann. Aber, lasst mich die Sachen mal in eine Reihenfolge bringen:

    Nummer 5:
    Das NEXUS7: Auch heute, mit Android 5.1.1 ein wirklich geiles Tablet, mit dem Vorteil, dass es 16:9 in HD auflöst. Auch das Alter merkt man dem Gerät in der täglichen Anwendung noch nicht nachteilig an. Aber: Es ist nicht mehr im Verkauf. Daher Platz 5.

    Nummer 4:
    Das NEXUS5: Mein „Einsteigergerät“, mit dem ich über das NEXUS7 in die reine Google-Android-Welt gekommen bin. Liegt heute hier rum, kommt mit „DU“-Karte bevorzugt in den Arabischen Emiraten zum Einsatz. Läuft mit Android Developer Preview M.2 (wird übrigens 5.2, nicht 6.0!) superrund – aber leider vor kurzem erst aus dem Verkauf gegangen, daher in der „Hackordnung“ mit ein wenig Vorsprung vor dem NEXUS7.

    Nummer 3:
    HTC Tastatur Fontfolio für das NEXUS9. Ja, an sich kein NEXUS-Gerät, aber eine wirklich geile und erst zu nehmende Zubehörschiene, die HTC hier für das NEXUS9-Tablet eröffnet hat. Wäre ich nicht so unsäglich zufrieden damit, was die Leistung der Tastatur, des Akkus und die problemlose Einbindung in das Tablet angeht – bei dem Preis und der doch eher mangelhaften Magnet-Leistung, ich hätte es sofort wieder zurück geschickt. Ach ja: Preis 120 Euro!

    Nummer 2:
    NEXUS9, mit dem in Nummer 3 beschriebenen Tastatur-Schutzhüllenteil. Zwar „dank“ 9 Zoll „nur“ 4:3-klassisch-alte TV-„Auflösung“ – aber eines der besten Tablets für die Preisklasse. Und eben mit „Stock Android“ mittlerweile auch schon längst bei 5.1.1 angekommen. Mich stört ein wenig, dass es rund um die Kamera, wo der Prozessor sitzt, gerne bei Spielen oder „Poweranwendungen“ anfängt, warm zu werden – teilweise sehr schnell… aber… mehr kann ich an dem Gerät nicht meckern!

    Und hier: Trommelwirbel, Kunstnebel, Fanfaren und Tusch: meine Nummer eins:
    NEXUS6. Von Motorola. Was sie bei Uhren mistig machen, machen sie bei Handys richtig. 5,9“ Display, tauglich für die Hosentasche. Dank der Größe angenehmes Arbeiten. Akku könnte besser sein, aber dank SnapDragon mit Powerlader in 30 Minuten 60% Akku „aufpumpen“. Ja, ich weiß, nur eine Notlösung – aber Akkupower ist nun mal Akkupower…
    Wirklich ernster Makel: die schlechte und langsame Kamera. In HDR definitiv kein Schnappschuss-Gerät, in normal ist der Fokus einfach nur Müll. Und, ach ja, wobei ich es trotzdem als wert erachte: der Preis hätte von Anfang an 200 Euro günstiger sein müssen.

     

    Soweit zu mir – und wie sieht es bei Euch aus? Welches NEXUS-Gerät habt/hatte Ihr, wie sieht die Top 1/2/3 bei Euch aus? Oder: warum nutzt Ihr kein NEXUS?
    Ich bin gespannt!

  • Android M Preview 1: Ist es wirklich so toll, wie alle immer schreiben?

    Jetzt geht es aber Schlag auf Schlag. Während noch einige Herstelleraufsatz-behaftete Telefone auf die dann endlich neueste Android-Version 5.1.1 warten (wem das zu lästig ist, werft ein Auge auf die neuen kommenden NEXUS-Telefone von LG und Huawei!), hat Google den Nachfolger, „M“, vorgestellt. Dieser soll, wohl mit soeben benannten neuen NEXUS-Geräten, im August oder September kommen. Man munckelt, direkt und parallel zum „neuen“ iphone.
    Aber wirklich hitverdächtig war, dass Google die Developer-Preview mit Anleitung für alle NEXUS-User (also, nicht nur Entwickler mit einem Nexus!) ins Netz gestellt hat…

    Also, was mache ich jetzt mit meinem „alten“ NEXUS5? Klar, Image laden, M Preview installieren.
    Den Bootloader und das kompletten Löschen des Gerätes habe ich in wenigen Sekunden hin bekommen. Aber dann… fing die Anleitung an, von der Realität abzuweichen. Fehlermeldung hier, fehlende Datei da. Das verbannte das „leere“ NEXUS5 erst mal ein paar Tage in den Schrank, bis ich wieder Zeit dafür hatte. Und dank netten Followern, die sich da besser auskennen als ich, kam der entscheidende Hinweis aus der unmittelbaren Umgebung (nochmals Danke!) – und schon war, wenn auch mit Umwegen und Improvisieren, M endlich auf dem Gerät.

    Wie es nun so ist?
    Schwer zu sagen, mit der Preview. Mir fehlte sofort GoogleNow. Ohne den Assistenten geht bei mir nichts mehr! Aber der kam jetzt erst mit dem Update auf Preview 2 hinzu.
    Und sonst?
    Das „alte“ NEXUS5 hat mit dem Update an Geschwindigkeit gewonnen. Es rennt wieder, wie neu. Booten ist ab und an wieder eher was für die Ewigkeit, in den meisten Fällen ist es aber nach gut 10 Sekunden einsatzbereit.

    Der neue und viel kritisierte App-Drawer hat mich schnell begeistert. Klar, jedes mal wenn ich ihn aufmache, scrolle ich erst mal zur Seite – bis mir auffällt, es geht ja nach Alphabet – und daher jetzt abwärts. Aber: er ist eindeutig übersichtlicher geworden so (schade nur, dass in Preview 2 alles wieder beim alten seitswärts scrollen ist).

    Der neue „Schlafmodus“ wirkt. Wirklich! Ich habe das Gerät zwei Tage auf meinem Schreibtisch „ignoriert“ (nur mit WiFi verbunden, da die SIM-Karte aus Dubai hier kein Netz finden will) – und der vormals 100% geladene Akku war immer noch bei fast 30%. Trotz installierter Updates und Datenabgleich. Auf den Modus bin ich dann in der Praxis und mit Telefonfunktion echt gespannt!

    Die Kleinigkeiten bete ich Euch jetzt nicht runter, das Netz ist voll davon. Abgesehen davon, zieht mein NEXUS5 während ich hier schreibe, gerade das Update auf die Preview 2 mit GoogleNow und ein paar Überarbeitungen runter… vielleicht schreibe ich ja dazu noch was.

    In Summe muss ich sagen: Alltagstauglich, und das hat Google auch nie behauptet!, ist die Preview von M noch nicht. Aber es Zeit, dass Google immer noch kreative und neue Ideen für Android hat.
    Ich wünsche mir nur, dass es nicht wie bei L ein Updateregen wird, bis dann doch mal überall alles endlich „halbwegs“ läuft…

    Und bei Dir so? Installiert, getestet, aktualisiert? Wie sind Deine Eindrücke bisher so??? Ich freue mich auf Kommentare zum Austausch!

  • Moto 360 mit Wear-Update 5.x: nie war die Uhr so uninteressant wie heute!

    Mein letzter Blogpost hatte ja schon beschrieben, dass die Moto360 nach dem aktuellen AndroidWear-Update nicht mehr zu gebrauchen ist. Ich hatte diesen Bericht nach dem ersten Tag geschrieben und angekündigt, erst mal noch die Woche zu testen. Soweit kam es aber nicht…

    Eigentlich wollte ich der Uhr ja wirklich ein paar Tage Zeit geben, sich zu beweisen. In der Praxis. Im Tages-Dauertest. In Meetings, im Büro, im Auto, zu Hause. Allerdings hat die Uhr bereits am Tag nach meines letzten Blogposts mich soweit genervt, dass ich sie abgenommen, ausgeschaltet und in die Ecke gelegt habe. Seitdem hatte ich sie nicht mehr in der Hand.
    Was war also geschehen?

    Im Prinzip haben sich die „Fehler“ und die negative Performance, welche in im ersten Blogpost hierzu schon beschrieben habe, noch ver… ja… ver-was? Verschlimmert? Vermehrt? Verdingst?
    Ganz neu ist, dass die Uhr ab einer Restakkulaufzeit von 30% und weniger gar nicht mehr zu gebrauchen ist. Ja ja, ich weiß schon, ein Reset hilft Wunder. Nein! Tut er nicht! Also, Uhr-Reset und kompletter Werkszustand helfen nicht weiter.

    Und sonst? Sonst schleppt sich die Moto360 so durch den Tag. Meldungen, die auf dem Handy seit Stunden stehen, kommen nicht auf die Uhr. Meldungen, die auf der Uhr gelöscht wurden, sind auf den Hamdy noch vorhanden. Meldungen, die schon längst (=gestern) gelöscht wurden, erscheinen auf der Uhr „immer“ noch – und tauchen nach einem Lösch-Swipe immer wieder auf.

    Damit ist der größte Vorteil einer SmartWatch schon mal dahin: Zeitgerecht über die Happenings informiert zu werden, die sich auf dem Handy abspielen, welches nun in der Hosentasche (oder, dank dem neuen Wear-Update, auch einfach nur im gleichen WiFi ist) befindet.

    Die Performance-Probleme, die gegen eine reibungslose Bedienung der Uhr sprechen, sind das nächste große Problem. Ebenso die Tatsache, dass „OK Google“ die Uhr nach ein paar Sekunden „Bedenkzeit“ sofort offline (ja, OFFLINE!) schaltet. Es dauert dann, wenn man keinen Neustart erzwingt, eine ungewisse Zeit, die ich bisher nicht nachvollziehen konnte.

    Ich habe die Uhr daher einen Tag nach meinen ersten Blogpost ein wenig entnervt abgelegt und zur Seite geschoben. So wie ich Motorola bzw. Lenovo kenne, wird hier erst mal kein großer Aktionismus an den Tag gelegt und ebenso vorerst nicht an einem Update gewartet. Erst wird abgewartet, welche Fehler so zurück gemeldet werden und wie wichtig ein Update ist – da doch der Nachfolger der 360 schon seit Monaten gehandelt wird.

    Ich für meinen Teil werde meine Moto, wohl ne schlechte Idee nach der „guten Presse“, die ich hier so mache, demnächst ebay spenden. Vielleicht ist da ja wirklich noch was raus zu holen.. Auf jeden Fall wird der Nachfolger der Moto bei mir keinen Einzug finden!

    Aktuell liebäugel ich mit der Huawei, musste allerdings auf der Beta-Seite im Web feststellen, dass die Uhr bis sie auf den Markt kommt, technisch einfach schon zu alt ist, im Vergleich zu dem, was LG oder Asus jetzt schon auf dem Markt haben.

    Also – ich habe meine GearLive von Samsung. Ich bereue nicht, die Uhr damals gekauft zu haben. Sie ist Hammer und heute auch immer noch ein geiles Gerät. Und was kommt danach – warten wir es ab! So wie die Zahlen bisher aussehen, hat Android wohl doch die Nase vorne, um Markt der Uhren…

  • Google hat „Photos“ nun aus Google Plus ausgegliedert – und es ist GEIL!

    Es hat bei der Ankündigung seitens Google schon die ersten Rufe gegeben, dass dies das Zeichen sei, dass Google Plus damit in die ewigen Jagdgründe geschickt wird. Aber: jetzt wo die Webseite und vor allem die App dazu den Weg zu uns allen gefunden hat, muss man neidlos gestehen: Geil! Die Ausgliederung war es mehr als nur wert! 

    Was ist neu zu früher? Klar, die Oberfläche! Auf dem Handy ist das nun die übersichtlichste App um Bilder abzulegen und schnell zu suchen und zu sichten. Auch die neue Schnellauswahl durch „gleiten“ über die Bilder ist eine echte Hilfe. Auch der neu hinzugekommene Assistent ist eine sehr übersichtliche Hilfe. Auch kommen Sammlungen, die früher unter dem Namen Stories bekannt waren, nun deutlich in den Vordergrund. Neu, aber nicht unter den vorstehenden Top-3-Neuerungen ist der Bereich „geteilte Links“. Hier sieht man auf einem Blick, welche Bilder aus der App heraus mit einem Klick über einen typischen Internet-Link anderen zugänglich gemacht wurden.

    Auch hat Google wieder seinen typischen Suchalgorithmus darüber geschickt. Ja, wirklich: Suche! Das heißt, in der Bilder-Ansicht ist unten rechts eine Lupe – wer darauf klickt, bekommt eine Eingabemaske, wo er nach Bildern, welche Google automatisch Begriffen und Gruppen zugeordnet hat, suchen kann.

    In diesem Zusammenhang eine weitere Neuerung und eine Funktion, die in Deutschland noch nicht läuft: Zuerst zu der Neuerung, die es noch nicht gibt und die alle Datenschützer schon wieder auf die Barrikaden bringt: Gesichtserkennung. Google Usern bereits aus Picasa bekannt, identifiziert Google auf den Bilder Gesichter, fragt den Namen der Person ab und kann diese künftig auf neuen Bildern entsprechend automatisch erkennen und unter der Person gruppieren. Nichts neues. Aber: jetzt schon große Panik beim Datenschutz. Warten wir mal ab, ob und wann die Funktion auch ohne Workaround in Deutschland freigeschaltet werden wird.

    Ach ja, die größte Neuerung: Der Upload. Ok, der ist nicht neu, aber die Einstellungen. Es gibt genau zwei davon: Originalgröße (kostet Speicherplatz) und Hohe Qualität (ja, wirklich: UNBEGRENZTER Bilderspeicher!). Gut ist auch, dass diese Einstellung je Gerät individuell festgelegt werden kann. Mein Tablet, auf das auch meine DigiCam synct, soll auf Grund der riesigen Bilder „nur“ mit Hoher Qualität uploaden, mein NEXUS6 soll die HDR-Aufnahmen bewusst und absichtlich als „Speicherfresser“ in Originalgröße in die Cloud laden.

    Ich finde die App – besser. Übersichtlicher. Einfacher. Und: schneller. Vor allem bei vielen Bildern. Zusammen mit der neuen Foto-App auf Android ein wirklich geglücktes Duo! Wer sich also bisher gescheut hat, die eine oder andere Update-Genehmigung zu erteilen sollte dies umgehend nachholen!

    Tja – und nun zu der Webseite, die extra dafür geschaffen wurde: photos.google.com. LogIn mit dem Google-Account und schon seht Ihr all Eure Bilder, die Euer Handy schon mal automatisch hoch geladen hat. Assistent, Bilder (mit klasse Übersicht) und Sammlungen auf einen Blick, wie auch in der Handy-App.

    Mit den „…“ kommt der Zugriff auf das Menü, wie auch in der App. Damit wird klar: die Webseite ist ein 1:1-Abbild der App (oder umgekehrt, wie man will). Damit ist es einfach, sich zwischen App und Web zurecht zu finden.

     

    Zwei Mal Daumen hoch: ich bin begeistert. Holt Euch die App, aktiviert das Synchronisieren – und kuckt ins Netz… Ihr werdet mich verstehen!

  • fireStick und Bluetooth GameController – geht das überhaupt? Und was ist Spiegelung und XRAY?

    Tataaa – die Katze ist aus dem Sack. Mit dem Popcorn-Banner auf amazon.de wurde tatsächlich der lang erwartete fireTV-Stick endlich eingeführt. Klar, der Stick ist nicht das fireTV, aber… kann er mit dem Umfang mithalten?

    Ein komplettes fire-Device in nur einem HDMI-WiFi-Stick? Macht das Sinn und Spaß? Kurz und bündig: für die 19 Euro Einführungspreis allemal. Und für die jetzt anfallenden 39 Euro? Auf jeden Fall: Amazon Angebote und Netflix App sind die Stichworte.

    Lasst es mich ganz direkt so sagen: der fireTV-Stick ist ne geile Sache! Schade nur, dass er nicht die gleiche „Power“ mitbringt, wie sein großer Bruder, der fireTV. Der Stick legt ab und an für den Bruchteil einer Sekunde eine Denkpause ein, auch wenn man durch die „internen“ Amazon-Menüs blättert. Auch geht nicht jede App (Stichwort: Asphalt 8), die das TV kann, auf dem Stick.

    Aber, das ist nur ein kleiner Wehleidstropfen. Zu groß ist das Angebot des App Shops, um nicht doch ein Rennspiel oder anderen Spielspaß zu finden. Apropos Spielspaß: Dazu gehört mehr, als die mitgelieferte Fernbedienung.

    Die gute Nachricht, ohne Umschweife: der amazon eigene Game-Controller lässt sich problemlos mit dem Stick kuppeln. Und schon kann es los gehen! Ohne Zeitverzögerungen, direkter „Sichtkontakt“ ist, wie auch beim großen Bruder, nicht nötig.

    Da die Software identisch ist mit der des TVs, daher: gleiche Vorgehensweise. In den Einstellungen, Controller hinzufügen, Taste drücken – und los gehts!

    Aber: die neue Firmware, die mit Markteinführung des Sticks kam, kann noch mehr: Wer den Stick ins Hotel mitnimmt, kriegt nun die unter Umständen benötigte Login-Maske für ein „offenes“ WiFi. Und auch Spiegelung ist dabei: wer auf einem fire-Tablet mit dem Kucken eines amazon-InstantPrime-Films oder -serie beginnt, kann diese mit wenigen Klicks auf dem Stick und einen Tippen auf dem Tablet auf den TV übertragen.
    Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mein fire 7 Zoll der ersten Generation das Spiegeln bisher noch nicht geschafft hat… leider…

    Denn ohne Spiegelung, kein XRay. Und die Funktion, bekannt vom Kindle eBook-Reader, hat es in sich: hierzu gibt es, während der Film läuft, auf dem Tablet Informationen zu den Darstellern, Filmografie und mehr. Wie gesagt, ich kann hier nichts aus Erfahrung sagen, da ich es nicht zum Laufen bekomme…

    Auch wer diese Funktion nicht nutzen kann oder will: der Stick hat, es fällt mir schwer es zuzugeben, klare Vorteile gegenüber dem ChromeCast von Google. Er kommt, vor allem für Prime-Mitglieder, mit dem vollen Umfang: Film und Serie. Der Bildercloud. Den automatisch gerippten und gekauften Musik-CDs. Alles Dienste, die Google auch hat – aber eben nicht als „standalone“ auf dem Stick. Da ist amazon nun weit vorne!

    Auch ein Vorteil: der fireTV-Stick ist auch eine kleine „Game Console“. Der App-Shop von Amazon, kostenfrei und kostenpflichtig, ist mit an Bord. Zusätzlich kann man per Bluetooth den Controller verbinden. Google hat hier nur den NEXUS-Player im Angebot, da reden wir über gute 150 Euro statt ca. 85 bei amazon.

    Wem das fireTV zu teuer oder „zu auffällig“ ist, sollte einen gründliche Blick auf den Stick werfen. Unauffälliger und kompakter ist das komplette amazon-Prime-Angebot nicht zu bekommen!

  • NEXUS6 Dauereinsatz nach den ersten Monaten – Zeit für ein Fazit!

    Im Januar war es soweit: das NEXUS6 war über Google, wenn auch mit Wartezeit, endlich bestellbar. Und, wie immer, hat mein Händchen für Montagsgeräte das erste nach ein paar Tagen zum fälligen Umtausch gezwungen. Aber das zweite Gerät hält sich tapfer. Daher – wird es Zeit für einen Quartalsreview: wie ist es denn nun mit dem NEXUS?

    Motorola hat mit dem NEXUS6 wirklich ein brillantes Telefon auf den Markt gebracht. Top Verarbeitung, gute Qualität, langlebige Materialien. Der typisch Motorola-gebogene Rücken kommt in der knapp sechs Zoll Größe so richtig zur Geltung. Das Display ist klar und deutlich, mit sehr guter Farbwiedergabe (und leider auch der größte Akku-Verbraucher). Als 64 GB Version habe ich bisher, die bei den NEXUS-Modellen wohl nicht vorhandene SD-Karten-Schnittstelle, nicht vermisst. „Neckisch“ ist auch die Idee, ein Schnellladekabel beizufügen (von 1 auf 60% in knapp dreißig Minuten, aber bitte nicht Nutzen während der Zeit!) statt eines größeren Akkus (ja, richtig erkannt: das war Kritik!).

    Mit dem Android 5.1-Update liegt nun eine Version vor, die zwar immer noch Fehler-behaftet ist, aber ohne schlimmere Abstürze und „Brickings“ nun flüssig läuft. Mein Gerät hat wechselweise lange, dann mal wieder kurze Akkulaufzeit. Angeblich scheint hier ein Bug vorzuliegen, wurde aber bisher nur auf den englisch-sprachigen Markt eingegrenzt.

    Alles in Allem muss man ein „Fast-Phablet“ aber mögen. Es ist nicht zwangsweise ein Hosentaschengerät. Und auch nichts für ein paar Minuten Spielerei pro Tag. Wer auf dem Gerät aber arbeitet, mitprotokolliert, Mails bearbeitet, twittert 😉 und auch sonst viel macht, bekommt eine solide Größe in guter Qualität. Ich bin nach wie vor begeistert von dem Gerät!!!

    Pro: Nicht ganz Phablet (da unter sechs Zoll), Schnellladefunktion (1-60% in 30 mins), gutes Display, gute Qualität, griffige Form, immer neueste Android-Version ohne Herstelleraufsatz.

    Con: Die Kamera. Langsam. Viel zu langsam. Durch Software-Update auf Android 5.1 besser geworden – aber zu langsam! Akkulaufzeit: da wäre in der Größe mehr gegangen!

    WWSD: Da die Preise gewaltig eingebrochen sind, seit der Markteinführung: KAUFEN! Wirklich ein tolles Gerät, ich möchte es nicht mehr missen!

  • OK Google: wir müssen reden… zum Thema: SmartWatches

    Mich freut es ja, dass Apple seine „smartwatch“ nun endlich auf den Markt gebracht hat – und dass sie tatsächlich droht, wieder ein Erfolg zu werden. Immerhin kommt Apple, wie überall, in einen Markt, den es bereits gab und rollt dieses auf. Oder, betriebswirtschaftlicher formuliert: Konkurrenz belebt das Geschäft. OK Google, genau darüber sollten wir reden!

    Ich habe aktuell ZWEI (ja, zwei!) AndroidWear SmartWatches. Die Samsung Gear, weil es die erste war (und die bessere Wahl zur LG) und die Moto360. Mit Erhalt der Motorola, die bei mir wirklich einen schweren Start hatte und heftigste email-Diskussionen mit dem Kundendienst überleben musste, ist meine „bevorzugte“ Uhr… aber, nicht weil ich sie für die bessere halte. NEIN! Weil Google es verpasst hat, die zugehörige Handy-App dahingehend zu optimieren, dass man MEHRERE SmartWatches damit verbinden kann… nun, seit vorgestern mit dem neuesten Update geht das endlich. Aber, Google: Warum hat das denn jetzt so lange gedauert???

    Auch geil: Die Moto360 hat ein eigenes WiFi-Modul. Erfahren wir alle jetzt, da ein großes AndroidWear-UhrenUpdate bevorsteht, welches dieses Modul aktiviert. Vorteil? Die Uhr läuft in „bekannten“ WiFis nun komplett autark, ohne Handy-Verbindungszwang. Na, wenn das nicht geil ist! FRISS DAS APPLE! Aber, Google: Warum musste dieses Killerfeature erst mal den Verkaufsstart der BilligAppleWatch überleben?

    Nicht, dass dies auch nur einen Apple Käufer abgehalten hätte – aber… warum hast Du die ganzen begeisterten AndroidWear-Kunden hinhalten müssen?

    Apropos AppleWatch: ein tiefer Blick zeigt wie eh und je, dass die verbaute Technik aus einem Solartaschenrechner der 80’er entnommen wurde. Klärt auch, warum der Marktstart immer wieder verschoben werden musste: die Teile auf ebay zusammenzukaufen, ist schwerer als gedacht…
    Nein, auch die Kritiken der Apple-Jünger fallen diesmal differenzierter aus, als bisher. Es gibt nämlich nicht nur die „geilste Scheiße auf der ganzen Welt ich will sie vögeln und Kinder von Ihr!“-Posts, sondern auch diese „größter Bullshit der ever von Apple gekommen ist und dann auch noch für den Preis!“.

    OK Google: Du hast LG. Samsung. Motorola hat nun Lenovo, aber sie scheinen ja immer noch zu Dir zu halten. Du hast ganz neu und nun auch wirklich in geil Huawei. Wieso hat sich da nicht mehr machen lassen? Während das Design von der AppleWatch eher wie so eine Uhr aus dem Kaugummiautomaten wirkt, zeigt Huawei nun allen, dass es auch in Business-chic geht! Aber… warum erst jetzt? Und warum noch keine NEXUS-clock?

    Lass Apple doch mit seinen Jüngern den Markt nachahmen, ist ja kein Ding. Davon wechselt eh keiner, weil er tausende in seiner Währung in „Hardware“ gesteckt hat. Also, kucken, lernen, anwenden. Das fehlt mir. Ich möchte zwar niemals ein Plastikkronendrehrad statt mit dem Finger die Uhr zu bedienen… aber, Google: da geht noch mehr. Das aktuell bevorstehende 5.1-Update für die Uhren zeigt, es geht einfacher. Nur: warum erst demnächst?

    Ich finde es schade, dass Google hier sein Licht so unter den Scheffel stellt. Die erste „richtige“ SmartWatch (sorry Pebble, no touch display!) kam nun mal mit Android. Und die zweite und dritte und vierte auch. Nur die Bewegung, die Innovation, die nun mal durch das OS getrieben wird, da fehlt einiges. Auch der Komfort bei der Bedienung. Da lässt sich noch viel machen, es muss nur bald geschehen!

  • Das Google ChromeBook PIXEL – das ChromeBook, das wir alle haben möchten…

    Auch wenn es nun schon ein paar Tage her ist – die Überraschung ist Google gelungen. Schließlich haben die Zahlen nicht unbedingt dafür gesprochen, ein „zweites“ hauseigenes ChromeBook heraus zu bringen. Und, was soll ich sagen: Wer ein ChromeBook will, will eigentlich genau das!

    Zuerst die Rahmendaten:
    Das Gehäuse ist Metall. Unibody, 1,5kg schwer. Für ein 12,8 Zoll Display. Große 2560×1700-er Auflösung, mit 239er Auflösung. Touch-Screen. Und: USB-C-Stecker. Und damit die Auswahl zwischen 32 oder 64 GB Speicher-Variante nicht die einzige Auswahlentscheidung bleiben soll, gibt es da noch die schnelle Intel Core i5 2,2GHz-Modell – oder das unfassbar schnelle i7 2,4GHz-Modell.
    Bekannt sind nur die Preise für USA, da reden wir von 999 und 1299 US-Dollar.

    Designtechnisch und auch technisch ist das Teil ein Wunschtraum. Der Preis ist gerechtfertigt, die dafür zu bekommende Qualität ist das „non plus ultra“ was man für ein ChromeBook bekommen kann. Immerhin war es das erste Gerät, dass mit dem neuen USB-C-Anschluss vorgestellt wurde.

    Ich bin gespannt, ob das Gerät den Weg auch offiziell nach Deutschland finden wird! Mal kucken, wie viel es bis dahin günstiger geworden ist… in den USA rechnet man damit, dass in erster Linie Chrome(OS)-Entwickler das Gerät kaufen werden… für ein reines ChromeBook, das sich sonst preislich zwischen 199 und 399 US-Dollar (und auch Euro) bewegt, ist es für den „Durchschnittsmarkt“ der ChromeBook-Interessenten eindeutig zu teuer.

    Aber… schick ist es und eine klare Maßgabe, was ChromeOS alles bedienen kann! Sowohl Hardware- als auch Technisch-seitig. TouchScreen, Multischnittstelle mit USB-C… viel aktueller kann die Hardware nicht werden!

    In diesem Sinne: ankucken – ansabbern – träumen…: hier die Google Seite dazu.