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  • Der fireTV-Stick von amazon ist endlich da! Erster Review!

    Der Eimer Popcorn als Teaser-Bild für den Vorbestellzeitraum hat es eigentlich klar verraten: Der fireTV war auf dem Weg, nun endlich auch Deutschland zu entdecken. Seit letztem Dienstag liefert amazon fleissig den 19 Euro (Vorbestellerpreis, sonst 39 €) günstigen HDMI-Stick aus, der quasi das Gleiche können soll, wie das mit aktuell 99 € bepreiste fireTV. Also gut, der Stick ist da, ausgepackt und installiert – wie hält er sich denn nun?

    Eines vorweg: völlig unbemerkt hat auch Google am Tag des fireTV-Sticks den NEXUS Player endlich nach Deutschland gebracht. Allerdings, und ich habe nebenbei bemerkt auch nur drei HDMI-Anschlüsse (DVD, ChromeCast, fireTV), für den 1:1 umgerechneten US-$ Preis, nämlich 99 Euro. Und dann noch mal gute 49 Euro on Top für den Spielecontroller. Aber dies nur am Rande.

    Der fireStick selber ist einfach handzuhaben. Auspacken, an HDMI anschließen, einen „bestromten“ TV-USB-Anschluss mit dem mitgelieferten Kabel mit dem Stick verbinden (oder das Netzteil in die Steckdose drücken) – schon beginnt die Installtion auf dem Fernseher. WiFi wählen, Updates checken (und klar, ein neues gibt es immer, dass installiert werden will), Begrüßungsvideo kucken – los gehts! Und: wer noch kein Prime-Kunde ist, kann direkt einen Monat geschenkt bekommen…

    Der Aufbau ist wie beim fireTV. Die amazon-Services in gewohnter Reihenfolge. Enttäuscht bin ich etwas, dass zwar meine Watchlist komplett gesynt wurde (hey, das ist ja wohl klar!), nicht aber meine zuletzt gesehenen Filme und Serien – ehrlich gesagt, diesen Punkt habe ich auf dem fireStick noch gar nicht gefunden!

    Sonst kann ich mich nicht beklagen. Netflix App läuft. Meine Musik: ist da. Film- und Serienangebot: wie eben für Prime-Kunden, alles inklusive. Und stetig wachsend. Bilder: Check…

    Einzig nervig: der Stick ist nicht ganz so mit Rechner-Leistung ausgestattet, wie das fireTV. Da bleibt gerne mal was für nen Bruchteil (oder auch die ganze) Sekunde hängen. Kurz gesagt: es dauert alles ein bisschen. Auch werden sich wohl viele, die das fireTV haben, schnell genötigt sehen, die mitgelieferte Plastikbombe, die sich Fernbedienung nennt, gegen die aufpreispflichtige „tolle“, die dem fireTV beiliegt, auszutauschen (oder kurzerhand die fireTV-Remote auch mit dem Stick koppeln). Und ja, die kostenlose App funktioniert – aber wer wir denn ständig sein Handy mit laufendem Bildschirm neben sich liegen haben?

    Für 19 Euro eine preiswerte und wirklich rentable Anschaffung, vor allem, um ältere Dumm-TVs nun auch endlich „online“ und zu amazon’s Angebot zu bringen. Und wer es versäumt hat, sollte sich nicht ärgern – und zugreifen. Es macht wirklich Spaß!
    Bei mir ist der Stick schneller als die auf dem smartTV installierten Nextflix und amazon-Prime-Apps. Obwohl der TV mit Ethernet am DLS hängt und der Stick „nur“ per WiFi verbunden ist.

    Fazit: wer das fireTV nicht kennt und nicht so viel Geld ausgeben möchte und auch in der Lage sein will, einen Hotel-TV mit Film und Serien zu beglücken: ran an den fireStick!

    Wie sich der Stick, auch mit einem amazon Spiele-Controller so schlägt? Dranbleiben, ich teste das gerade…! Ebenso wie die neue „Spiegelung-XRAY-Technik…

  • Die nicht-TV-Tipp vom Krankheitswochenende…: Terminator, die Sarah Connor Cronicles

    Eigentlich mal ich die Terminator-Reihe an Filmen. Technik trifft Surrealität, nett verpackt, ohne viel Worte – und das Ende ist auch immer schon klar. Also, quasi wie ein Porno. Mit Terminatoren… egal, Ihr habt das Bild…

    Um so mehr freute es mich, dass Watchever (schon in der Panik vor dem Netflix Markteintritt?) die kompletten beiden Staffeln der Sarah Connor Chronicles im Angebot hatte. Leider (oder zum Glück) passend zu meinem unfreiwilligem langen Wochenende mit krank sein.

    Also, da ich ärztlich angehalten war, das Bett zu hüten (immer langweilig, wenn man muss), kamen mir ein paar Folgen Staffel 1 und viele Folgen Staffel 2 sehr recht.

    Die Schauspieler haben alle nichts mit denen zu tun, die in den Filmen dabei waren – aber es zählt die Story, die Effekte und auch sonst alles…. Es geht in der ersten Folge (ACHTUNG, AB HIER DURCHGEHENDER SPOILER ALARM BIS ZUM FAZIT GANZ UNTEN!) nach dem Traum und dem Weltuntergang gleich mal ran an die beiden Terminatoren. Klar, die gute ist ein junges Ding, künstlich wie Wachs (und das hält sie bis zu ihrem Ende durch), der Böse ist Lehrer… also, Vertretungslehrer… egal, wer braucht diese Details? Entscheidend ist, dass er eine Knarre mit einem Messer aus seinem Oberschenkel holt. HEYAAA! Welch geiler Start.

    Dann die Flucht, mit mehr oder weniger intelligentem Terminator im Nacken. Oh ja – dann noch die Zeitreise. Zeitgleich wird der Terminator böse aber erst mal gründlich terminiert. Plasmasonstwas-Waffe… aber das hindert seine Einzelteile nicht, doch mit auf Zeitreise zu gehen. Komischerweise werden die Teile in unterschiedliche Orte gebeamt (?????), aber er baut sich quasi per remote control wieder zusammen (nett, wie er die Haut bekommt um sich danach beim Schönheits-Chirurgen die Falten glatt ziehen zu lassen).

    Und dann ist die erste Staffel irgendwie aus. Aber… es sieht sich echt gut an, bis dahin.

    Also, ran an die zweite Staffel. Aaaah – rothaariger gut getarnter Flüssigterminator? Endlich wird es spannend… nein… doch nicht… oh je, Folge aus… und siehe da… 21 weitere Folgen und plötzlich taucht in jeder Folge mindestens ein neuer Terminator auf, der in knapp 40 Minuten – ÜBERRASCHUNG – gekillt oder doch schwer lädiert werden will… Aha…
    Manchmal muss man an die Szene in Matrix (war es der zweite Teil?) denken, wenn plötzlich hunderte Mr. Smith gleichzeitig auf ihn und den Sportplatz rennen… theoretisch kann in der Zukunft kein „menschlich gestalteter“ Terminator mehr sein, da die alle in die Gegenwart, Season 2, gebeamt wurden…

    Kurz gesagt, und somit zu meinem Fazit:
    Wer wirklich NULL Erwartungen hegt und krank ist oder sonst irgendwie viel Zeit hat: reinziehen. Aber auf eine Enttäuschung vorbereitet sein.
    Wer den tatsächlich vorhandenen Wortwitz von Arni bzw. aus den Filmen erwartet und auch gerne eine wirklich stimmig (Ihr wisst schon… was ich meine!) gute und action-reiche Story sowie eine gute Umsetzung per Darsteller und special f/x erwartet: Schon mal die Umdrehungen einer Waschmaschine bei einem 1.600-er Schleudergang gezählt? NEIN? SOFORT MACHEN!

    Nur für Hartgesottene zu empfehlen! Alle anderen: werdet nicht krank und genießt den Sommer gefälligst draußen! Ende. Punkt. Aus.