Es scheint, nicht nur ich habe Sorgen und Nöte mit WordPress. Auf meine Kurzversion kurz nach Weihnachten kam viel Resonanz und auch viele Tipps. ich danke euch dafür. Daher habe ich eine neue Podcast-Folge aufgenommen, in dem ich erneut zusammentrage, was ich nun alles weiß, was es verursacht hat und dass ich immer noch nicht verstehe, warum ein WordPress-Eigenes Plugin die Schuld dafür trägt. Ich habe meine Gedanken dazu spontan, nochmals von Anfang bis Ende, ausschließlich als Podcast diese Woche veröffentlicht, hört einfach mal rein! Und nochmals Danke!
Autsch! Entweder habe ich die Datenbank zerstört oder alle Hacker der Welt hatten es nur auf mein WordPress abgesehen… oder doch eine „befreundete“ Regierung, der ich ein Thema zu sehr breitgetreten habe? Egal, ich arbeite dran!/ Bild-/Quelle: unlimphotos.com
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Kleine Vorwarnung von meiner Seite: Ich wollte euch ab dem 29.01. wieder mit Themen und spannenden Neuigkeiten um meine Themen Fliegen (es wird langsam Zeit, der Winterpause eine Auffrischung durch Theorie und baldiger Praxis zu verpassen!), dem ENYAQ (mal sehen, wie es dem Akku geht, wenn die Außentemperaturen endlich wieder nach oben klettern und Wärme den ausschließlich im Freien stehenden Akku langsam wieder in Betriebstemperatur bringt) und Führung (Na, schon alle Jahresendgespräche geführt und dabei gut gefühlt, auch, wenn nicht alles so geklappt hat, wie es sollte?) unterhalten. Da über Weihnachten mein WordPress sich irgendwie und mehrfach verschluckt hat, habe ich die an sich freie Zeit genutzt, um es wiederzubeleben… oder, was eventuell noch aussteht, es komplett von Null wieder neu aufzusetzen. Wichtig hierzu, Regel 1: Backup ist erledigt, allerdings sehe ich hier die große Chance, nicht nur zu reparieren, sondern gleich mit all dem, was WordPress 6 kann, das Ganze neu aufzusetzen – neben Beruf und Nachwuchs. Man hört im Hintergrund nicht nur bei mir dezentes Gelächter, oder? Bis jetzt habe ich Glück, meine Maßnahmen funktionieren und die Fehlermeldungen und Probleme sind wieder weg… aber, ihr wisst ja, ein Tekkie bleibt erst mal misstrauisch… ich halte euch auf dem Laufenden!
Autsch! Entweder habe ich die Datenbank zerstört oder alle Hacker der Welt hatten es nur auf mein WordPress abgesehen… oder doch eine „befreundete“ Regierung, der ich ein Thema zu sehr breitgetreten habe? Egal, ich arbeite dran!/ Bild-/Quelle: unlimphotos.com
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Spurensuche
Klar und wie immer war mein Auftritt auch über Weihnachten und über die Feiertage ein Angriffsziel. Viele VPN haben sich auf Bulgarien gestellt und versucht, meine diversen Sicherheitsmechanismen zu überwinden. Aber meine Sicherheitsmethoden hielten stand.
Aber als ich mich dann im neuen Jahr endlich bequemte, mal reinzusehen, begleiteten mich seitenweise Fehlermeldungen, die das komplette Backend nur noch mit der „Ende“-Taste erreichen ließen. Und, und das machte mich ein wenig misstrauisch, war ein 404-Fehler, der auf meinen Cookie-Banner referenzierte.
Also war ich nun angefixt, und forschte weiter. Ich habe und hatte alle Schnittstellen aus und in WordPress geschlossen, wie kannte also passiert sein, was nicht passieren hätte dürfen? Dass doch jemand mit einen Schadcode untergejubelt hat? Aber wie schlecht und voller Fehler musste das Codefragment sein, wenn es einen 404-Fehler, also quasi den vernichtenden Internet-Code schlechthin, auswarf?
WP-Logs lesen… ja, von wegen!
Gut, dass ich mich nicht allzusehr auf all die Dinge verlassen habe, die WordPress so bewirbt. Meine Logs waren leer – bis auf den 404-Fehler, der immer noch unerklärlich war. Aber ich blätterte weiter – und nun wird es für WordPress richtig peinlich: Ich fand Logs, die mir eindeutig zeigten, dass auch das WP-eigene Jetpack mit allen installierten Modulen Schuld hat. Nur der 404er konnte sich nicht klären.
Also hatte ich nun meinen Cookie-Banner, alles, was auf Jetpack hört und den wirklich unerklärlichen 404-Fehler. Also, nachfragen: Den Anbieter des Cookie-Dings ein Ticket geschickt und meinem Hoster auf die unerklärliche Suche nach dem HTTP-Status Fehler suchen lassen.
Bei letzterem erwartete ich nicht allzu viel – und wurde überrascht! Der 404 kam tatsächlich, und auch für meinen Hoster unerklärlich, von dem Server, der sich sonst so liebevoll um mein WordPress kümmert. Aber, moderne Technik, nichts, was ein Neustart nicht beseitigt.
Und so konnte ich mich nun gezielt auf die beiden Plugins stürzen, da nun ab sofort wieder mitprotokolliert wurde, wer wohin und wieso zugreifen will.
Komplikationen
Aber so leicht sollte es nicht werden. Cookie Banner sollte jetzt wieder, schmiss aber immer noch seitenweise Codefragmente aus. Also, machen was immer hilft: ausschalten.
Zuerst den Banner. Dann kamen ebenfalls mit Seitenweisen Overflow-Fehlermeldungen das Social PlugIn von Jetpack als nächster Schuldiger raus. Also, deaktiviert. Und siehe da, mein WordPress geht wieder! Fehlerfrei! Nur blöd, dass das Cookie-Banner nicht ganz unwichtig ist!
Ich kürze mal ab
Ihr habt sicherlich das Bild oder bereits aufgehört, weiterzulesen. Ich hatte auch keinen Bock mehr. Backups habe ich genug, ich war kurz davor, den Stecker zu ziehen und es einfach frisch aufzusetzen. Da tauchte wieder aus dem Nichts der 404-Fehlercode auf und zwang mein eben noch problemlos – na ja! – laufendes WordPress nun so richtig in die Knie. Und nichts wollte mehr helfen…
Radikaler Schritt – und löschen
Also entschied ich mich, brutal zurückzuschlagen: Nix mehr mit Plugins, die ich schon als Schuldige ausmachen könnte, deaktivieren. Scheiß auf die Einstellungen! Ich habe also der Reihe nach erst mein Cookie Banner und dann alle, wirklich alle, Jetpack-Plug-Ins gelöscht. Und siehe da… willkommen zurück, Herr Schutzbier!
Also, erst mal kein kompletter Neustart mit frischem WordPress. Nein, ich habe mal die WP-Datenbank auch noch komplett aufgeräumt. Schon war auch die Performance zurück. Und ich, ganz wagemutig, installierte das Cookie-Banner.
Willkommen im Jetzt und Hier
Und wie ich mir schon dachte, ein frisch installiertes und von null neu aufgesetztes Banner läuft tadellos. Und ich räumte wieder und weiter die komplette WP-Datenbank auf. Blöd nur, dass nun mein Urlaub zu Ende war und in der Arbeit sich die Projekte nur so stapeln. Also, erst mal mit Cookie-Banner und manueller, aufgeräumter Datenbank weiterarbeiten. Nun eben täglich statt wöchentlich ein Update meines Auftritts schreiben lassen, bis ich endlich die Zeit finde, um auch Jetpack wieder der Reihe nachzuinstallieren.
Das ist ziemlich eingerostet an die Sache rangegangen bin, muss ich nicht noch extra erwähnen, aber seitdem ich mein Eigenhosting aufgesetzt und live geschaltet habe, sind gute drei Jahre vorbei. Und Probleme oder sonst was hatte ich, bis auf fehlerhafte Plugins, die nicht gut getestet wurden, bevor sie ausgespielt wurden, nicht. Somit musste ich zwischen Hirnschmalz und Google hin und her springen, aber bisher hat es sich gelohnt.
Aber während ich diese Zeilen beende, werde ich im direkten Anschluss mal JetPack laden und installieren, mal sehen, was dann passiert.
Ihr wisst ja nun Bescheid, sollte man von mir erst mal nichts mehr Blog-technisch lesen, abonniert meinen Podcast, hier halte ich euch dann in der „Übergangsfrist“, bis ich den Auftritt dann doch komplett neu aufgesetzt habe, über den jeweiligen Sachstand auf dem Laufenden.
Es wurde ja auch Zeit. Themen und Schwerpunkte haben sich verschoben, neue Leser sprangen auf und wieder ab, da der Themenmix nicht immer ganz klar war. Also nutzte ich die letzten Wochen und Monate, tief gebeugt über Weblogs und Statistiken, um herauszubekommen, welche Themen euch gefallen und wann ich hohe Besucher- und Zugriffszahlen habe. Und es kristallisierten sich schnell zwei Schwerpunktbereiche raus: Führungsthemen und alles rund ums Fliegen. Aber auch Technik und Alltägliches ist euer Ding, auch hier scheine ich eure Interessen, vor allen durch den Mix der Produkte und meiner lockeren Schreibe zu treffen… aber… was heißt das jetzt für meinen Blog und Podcast?
Alles neu macht der März: Bannerbild und Themenschwerpunkte sowie neue Reiter auf der Webseite / Bild-/Quelle: privat
Wie in den Episoden, die sich direkt um das Thema Eigenhosting gekümmert haben, schon bekannt gegeben – in Folge 10, um genau zu sein – berichte ich nur noch im Rahmen von normalen Blogposts über den Fortschritt. Und, was soll ich sagen. Der nächste Meilenstein ist erreicht… auch wenn ein Blog nie fertig ist und WordPress auch immer was Neues einfällt… aber seit heute bin ich wirklich fertig, so mit allem! Was die letzten großen Baustellen waren und warum ich euch ein Cookie-Banner empfehlen möchte – mehr dazu jetzt!
…hat am Ende die meiste Zeit gekostet: Cookie Banner / Bild-/Quelle: privat
Willkommen auf meiner Seite! Hier ist es nun, live und in Farbe: mein WordPress-Eigenhosting! Ich hatte auch im letzten Blog schon im Details kund getan, was ich alles in Angriff genommen hatte, um hierhin zu kommen… allerdings, während der Timer runterlief und die Spannung stieg, war ich im Hintergrund immer noch dabei, Dinge anzupassen, zu verändern und Fehler zu finden… Einen Teil davon bin ich los geworden, einen Teil kann man noch sehen… Aber auch damit halte ich nicht hinter dem Berg: also, Spoileralarm für die Dinge, die echt einfach schiefgelaufen sind – oder jetzt und heute in live anders sind, als geplant!
Boom Baby! Da bin ich also wieder. Wenn Du das hörst und/oder liest, bin ich mit meinem Eigenhosting im Live-Betrieb. Und, wie versprochen, hier mein Erfahrungsbericht vom Umzug und allem, was hinter den Kulissen passiert ist: Was ist passiert, nachdem ich den Freeze auf die Seite gesetzt hatte und die Domain zu meinem neuen Hoster, all-inkl.com, überführt habe? Wie lieft es mit der Einrichtung und wie hilfreich war die Jetpack-Bereitstellung seitens WordPress? Erfahrungen und Begebenheiten – nun live und in Farbe, jetzt und hier…!
Das war es dann jetzt wohl. Nun heißt es Abschied nehmen – Abschied von einer schönen Zeit auf wordpress.com. Abschied von einem komplett, nun ja, fast komplett betreuten WP-Auftritt. Und Abschied nehmen von entsprechend jährlichen Kosten und einem doch sehr eingeschränkten Funktionsumfang. Aber auch wenn ich das jetzt gegen Ende immer sehr breit getreten habe: Es war eine schöne Zeit mit WordPress.com, lehrreich und beschwerdefrei für mich. Aber nun ist es Zeit, meinen Blog in eigene Hände zu nehmen – und so, mitsamt meiner Domain, geht es nun innerhalb der nächsten Tage auf meinen eigenen Space… und ich nehme euch, wenn ihr wollt und das Abenteuer bisher mitgemacht habt, nur zu gerne alle mit!
Ja, im letzten Eigenhosting-Teil hatte ich noch so meine liebe Not mit Jetpack. Es war zwar da, es schreibt auch mit – aber das für mich wichtige Modul „Backup“ meint, mit einer Fehlermeldung, nichts tun zu müssen. Und auch ist, nachdem ich aus dem Jetpack-Verlauf heraus das erste Backup geladen habe, unklar, wie ich die .sql-Datei wieder zurückschreiben kann. Ich hätte mir da ein wenig bessere Dokumentation bzw. Unterstützung gewünscht, erst recht, in der Kürze der Zeit. Aber: ich will nicht jammern, immerhin hat mein Hilfeschrei, dass die Backup-Funktion nicht klappt, bereits Samstag zu einer WP-E-Mail geführt!
„’schuldigung Leute!“ muss ich nun in Richtung WordPress-Support-Team sagen! Kaum meinen aktuellen Blog und Pod veröffentlicht, erreicht mich eine Mail vom Support mit der Bestätigung, dass ich nun ein paar Tage hochgestuft bin und Jetpack bereits installiert ist. Hatte mich ja schon gewundert, wieso so lange keine Reaktion kam – und es stellte sich heraus: Mein Fehler! Ich habe zwar die richtige Mail rausgesucht, aber auf einen falschen Strang, also auf einen anderen E-Mail-Verlauf zu einem ganz anderen Thema, geantwortet. Aber: WP hat mich zugeordnet und Jetpack für meine Seite bereits freigeschaltet. Und, Stand Freitag, kann ich das ganze noch drei Tage nutzen – wäre da nicht die Fehlermeldung im mir so wichtigen Modul!
Als ich meinen Zeitplan aufgestellt hatte, mir das gewünsche UpDraft Plus Plugin herausgesucht und per Mail an WordPress Support geschickt hatte, kam am nächsten Arbeitstag sofort eine Antwort zurück. Diesmal… hat es bisher nicht geklappt. Und da nur noch der heutige Freitag übrig bleibt, bevor das Wochenende den deutschsprachigen Support in das verdiente Wochenende schickt, werde ich wohl nicht dieses Wochenende umziehen. Aber: ich bin deshalb nicht faul, ich werde ein paar andere Dinge in die Hand nehmen!