{"id":7151,"date":"2022-04-27T15:45:00","date_gmt":"2022-04-27T13:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com\/?p=7151"},"modified":"2022-04-27T15:45:00","modified_gmt":"2022-04-27T13:45:00","slug":"liebe-fuehrungskraefte-hand-aufs-herz-was-wisst-ihr-wirklich-ueber-die-arbeit-die-eure-mitarbeiter-so-erledigt-bekommen-nein-ihr-wisst-weit-weniger-als-ihr-euch-einredet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ichbindochnichthierumbeliebtzusein.de\/testaufbauwp\/2022\/04\/27\/liebe-fuehrungskraefte-hand-aufs-herz-was-wisst-ihr-wirklich-ueber-die-arbeit-die-eure-mitarbeiter-so-erledigt-bekommen-nein-ihr-wisst-weit-weniger-als-ihr-euch-einredet\/","title":{"rendered":"Liebe F\u00fchrungskr\u00e4fte, Hand aufs Herz: Was wisst ihr wirklich \u00fcber die Arbeit, die eure Mitarbeiter so erledigt bekommen? Nein! Ihr wisst weit weniger als ihr euch einredet!"},"content":{"rendered":"<p><i>R\u00fccksprachen, One on Ones, monatliche Abgleichtermine \u00fcber neue, laufende und abgeschlossene To-do. Dann noch Bonusvereinbarungen, die abgeglichen werden mit dem Ist an Erledigtem. Und schriftliche Listen, die jeden neuen Auftrag erfassen. Oder eben ein CRM. Oder ein nicht immer ideal konfiguriertes Salesforce. Genug geschw\u00e4rztes Papier, sollte man meinen, damit eine F\u00fchrungskraft sich ein Bild der Arbeitslast und der Aufgaben als auch der eigentlichen &#8222;daily work&#8220; machen kann. Frage eins: Muss ich das als F\u00fchrungskraft \u00fcberhaupt alles so sehr im Detail kennen? Frage zwei: Und wie viel Prozent dessen, was dein Mitarbeiter nun so den ganzen Tag macht, glaubst du, kennst du nun? Schlechte Nachricht: beide deiner Antworten sind falsch. Neuer Versuch, was die Aufgaben deiner Mitarbeiter angeht, wie viel davon wei\u00dft du? Sch\u00e4tze jetzt von 0 bis 100 Prozent&#8230;. und&#8230; hast du eine Zahl im Kopf? Wie viel Prozent der Arbeit deiner Mitarbeiter kennst du? Ok, ich l\u00f6se: Du hast von mindestens 60 % keine Ahnung oder kannst dich, wenn du es z.B. in einem Gespr\u00e4ch mit deiner F\u00fchrungskraft hast, keine Erinnerung mehr&#8230; Und, die schlechte Nachricht: es kann auch locker mehr als 60 % sein! Ich kann dich nun schon zweifeln und widersprechen h\u00f6ren, allerdings habe ich mir das nicht ausgedacht, es belegt eine aktuelle Studie.<\/i><\/p>\n<figure id=\"attachment_7188\" aria-describedby=\"caption-attachment-7188\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7188\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/ichbindochnichthierumbeliebtzusein.de\/testaufbauwp\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/HAL9000.png?resize=300%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"HAL9000 \/ Bild-\/Quelle: wikipedia.de\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/ichbindochnichthierumbeliebtzusein.de\/testaufbauwp\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/HAL9000.png?w=191&amp;ssl=1 191w, https:\/\/i0.wp.com\/ichbindochnichthierumbeliebtzusein.de\/testaufbauwp\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/HAL9000.png?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7188\" class=\"wp-caption-text\">HAL9000 \/ Bild-\/Quelle: wikipedia.de<\/figcaption><\/figure>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-7151-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/zopb4l.podcaster.de\/download\/206_20220420_ichbindochnichthierumbeliebtzusein_com_Wissen_der_FK_ueber_Arbeit_der_MA_fail.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/zopb4l.podcaster.de\/download\/206_20220420_ichbindochnichthierumbeliebtzusein_com_Wissen_der_FK_ueber_Arbeit_der_MA_fail.mp3\">https:\/\/zopb4l.podcaster.de\/download\/206_20220420_ichbindochnichthierumbeliebtzusein_com_Wissen_der_FK_ueber_Arbeit_der_MA_fail.mp3<\/a><\/audio>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Jeder von euch kennt die verschiedenen Typen von F\u00fchrungskr\u00e4ften: das Genie. Keiner macht ihm was vor. Er hat die Firma quasi gegr\u00fcndet. Kennt jedes Produkt aller Generationen auswendig und kann es, ganz wie MacGyver, mit einem L\u00f6tkolben in geringer Zeit sofort anfertigen. Oder der Strebsame. Noch nicht sein Leben lang in F\u00fchrung, aber sehr bem\u00fcht. Kaum ein Ratgeber zum Thema F\u00fchrungskraft, den er nicht sofort auswendig lernt. Somit wird jeden Monat eine neue Methodenkuh durchs Dorf gejagt. Und, als modernes Management-Ph\u00e4nomen: die Quote. An sich keine Ahnung, weder bereit noch aus eigenem Antrieb auf die Position gekommen und muss nun mit F\u00fchrungskr\u00e4fte-Schulungen und F\u00fchrungsverantwortung das Beste aus dem Chaos machen, das sie hinterl\u00e4sst. Und dann noch Mister &#8222;Is-mir-egal!&#8220;. Egal, was der Mitarbeiter will, der Typ ist noch inkompetenter als Stromberg und daher ist ihm alles egal &#8211; aber er ist gezwungen, lange Listen von Protokollen, also internen Protokollen zu schreiben, um seinen Arsch zu retten, wenn die Bude pl\u00f6tzlich lichterloh brennt und er Schuld daran hat. Nein, nein, da geht ein Mitarbeiter \u00fcber die Wupper, nur nicht er. Er hat ja immer klar gesagt, dass es genau so nicht geht, bla, bla, bla. Und da mittendrin sind sie, die Perlen, die guten F\u00fchrungskr\u00e4fte, denen der Job nur so zufliegt und die einfach alles richtig machen &#8211; und die von ihren Mitarbeitern daf\u00fcr hochgelobt werden&#8230;<\/p>\n<p>Obwohl ich hier pointiert und sehr \u00fcbersichtlich schnell f\u00fcnf klassische Typen benannt habe, hat wohl jeder von euch seinen Chef in eine Schublade packen k\u00f6nnen. Einen Chef hat schlie\u00dflich jeder von uns, auch der CEO muss sich einem Aufsichtsrat oder Board gegen\u00fcber rechtfertigen. Auch der Papst muss, wenn auch etwas mehr spirituell, seinem Chef Rede und Antwort stehen &#8211; und sei es nur am Ende des gemeinsamen Weges&#8230; Ach ja, ich schreibe diesen Text am Osterwochenende, sollte sich jemand unter euch wundern.<\/p>\n<p>Und mit all den Mitteln und Werkzeugen, die F\u00fchrungskr\u00e4ften in modernen Unternehmen heute so zur Verf\u00fcgung stehen, wie viel wisst ihr denn nun \u00fcber die Arbeit, die eure Mitarbeiter so aktuell auf dem Tisch haben?<\/p>\n<p>Ich kenne viele Abstimmungen, die diese Frage auf 100 % bringen sollen: Ich habe schon Confluence-Seiten erlebt, die ich wie ein Kleinkind wiederholen sollte und trotzdem ging Auftrag nach Auftrag in die Schei\u00dfe. Tja, Quotenchefin, keine Ahnung vom Bereich, von der Firma nur eingeschr\u00e4nkt, trifft auf schlecht gesprochenes Englisch und einen US-sprachigen Chef. War lustig, was hatte ich Spa\u00df und was hatte ich so alles mit der Quotenk\u00f6nigin ausprobiert!<\/p>\n<p>Oder die guten alten Klassiker: Mont\u00e4gliche, mittw\u00f6chliche oder freit\u00e4gliche Runden, in denen Chef seinen Mitarbeitern Redezeit eingesteht, um sich ein Bild der Lage zu machen.<\/p>\n<p>Dann die diversen Systeme, die die aktuell sch\u00f6ne IT-Zeit mit sich bringt: Salesforce, SAP oder eine Latte an CRM-Anbietern.<\/p>\n<p>Und ich sage es noch mal: Unsere F\u00fchrungskr\u00e4fte k\u00f6nnen sich &#8211; bestenfalls! &#8211; an 40 % (oder eben leider noch weniger) dessen erinnern, was du tagt\u00e4glich tust und auch an sie berichtest!<\/p>\n<p>Die Zahl k\u00f6nnte zwar aus meiner beruflichen Erfahrung kommen, aber gefunden habe ich sie in einer aktuellen Studie, die in den USA bei Fortune 500 Unternehmen durchgef\u00fchrt wurde. Da kann unser kleiner DAX, auch wenn er nun die Kassen ausschlie\u00dflich der Deutschen B\u00f6rse mit dieser \u00c4nderung von 30 auf 40 Unternehmen f\u00fcllt, nicht im Ansatz mithalten.<br>Zur\u00fcck zu den Fortune 500: Hierbei wurden 14 Teams, die in Summe fast 300 Leute repr\u00e4sentierten, betrachtet. Und wenn man die Manager von diesen Teams befragt hat, woran ihre Teams aktuell so arbeiten, konnten sich im Durchschnitt die Leader nicht an aktuelles erinnern oder hatten bis zu 60 % dessen, was ihnen berichtet wurde, schlichtweg vergessen!<\/p>\n<p>Als ich das gelesen habe, fiel mir mein vorvorletzter Chef wieder ein. Ein Psychopath, wie er im Buche steht. Und ein F\u00e4hnlein, das sich auch ohne Wind stetig drehte. Und da er meinem Team und mir fast schon st\u00fcndlich neue Ideen und Umsetzungen auf den Tisch warf &#8211; wir waren eine Multiprojektmanagement-Truppe -, sind wir in drei Jahren, bis ich besagten Tisch verlassen habe, weder einer Aufstellung der Projekte noch einer Erledigung, geschweige denn, in meisten F\u00e4llen, einer Beauftragung, nahegekommen. Und obwohl benanntes &#8222;Genie&#8220; N\u00e4chte damit verbrachte, alles auswendig zu lernen und auf Abruf rezitierbar von sich zu geben, wusste der gute Mann weit weniger als 40 % dessen, was in seinem Bereich, und, ganz ohne Mitleid f\u00fcr Palastbauer, von knapp 110 Leuten so tagt\u00e4glich abging &#8211; oder in den meisten F\u00e4llen eben gar nicht.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der Studie belegen weiterhin, dass die Kosten, die Manager durch ihr Nichtwissen somit verursachen, hoch sind &#8211; und das bereits in Teams ab f\u00fcnf Mitgliedern. Somit werden, auch wieder auf allen Ebenen, Ziele und digitale Transformationen angesto\u00dfen, auf Basis l\u00fcckenhafter Informationen, die eine Firmengr\u00fcndung glatt vor dem Start schon in den Ruin treiben w\u00fcrde. Ganz zu schweigen von der Unkenntnis von Schmerzpunkten oder wie ihre Teams Arbeiten beendet bekommen.<\/p>\n<p>Und, klar gesagt: diese F\u00fchrungskr\u00e4fte raten somit nur, wenn sie Investitionen f\u00fcr ihre Teams freigeben, die ihnen die Arbeit erleichtern sollen. Das belegt aber auch, allen modernen Tools vom CRM bis ERP folgend, wieso intern so viele, teils heimliche, teils offen genutzte dauerhafte \u00dcbergangsl\u00f6sungen bestehen. \u00dcberwiegend ist Excel hier der beste Freund der Mitarbeiter.<\/p>\n<p>Was sich aber wirklich richtig negativ auf die Mitarbeiter auswirkt, ist die Tatsache, dass ihre ahnungslosen F\u00fchrungskr\u00e4fte systematisch deren Produktivit\u00e4t abwerten oder sogar negativ wahrnehmen und dazu noch Ressourcen und Investitionen in technische Tools, zum Beispiel f\u00fcr Automation, falsch bewerten und somit zu hoch oder zu niedrig ansetzen.&nbsp;<\/p>\n<p>Auch hier f\u00e4llt mir sofort ein Unternehmen aus meiner langen Laufbahn ein. Hier wurde blind auf Salesforce gesetzt. Zumindest, wenn man im Bereich Verkauf t\u00e4tig war oder sein wollte. Allerdings z\u00e4hlte Salesforce, was Spesenritter und Luftschlossarchitekten magisch anzog, nicht die bare M\u00fcnze eines echten Kontakts, der eben ein echter Auftrag war, sondern der Funnel setzte ausschlie\u00dflich auf hypothetische Werte. Da war also nicht &#8222;Verhandlung eines Angebots&#8220; mit 25-prozentiger Wahrscheinlichkeit einer Beauftragung hinterlegt, sondern banale Dinge wie &#8222;Kunde hinterlie\u00df E-Mail-Adresse beim Download eines Datenblatts&#8220;.&nbsp; Kann man so machen, wenn man viel Bonus f\u00fcr eher Nichts und eben auch wenig Engagement durch den Schornstein jagen m\u00f6chte &#8211; und genau das unterstreicht das Ergebnis der Studie.<\/p>\n<p>Und jetzt kommt auch noch, nach zwei Jahren HomeOffice und anhaltender Covid-M\u00fcdkeit eine teils zwanghafte Digitalisierungsmarotte on top, die es f\u00fcr viele Manager noch schwieriger macht, zu verstehen, was ihre Teams oder seine direkten Untergebenen so den ganzen Tag machen.<\/p>\n<p>Die gute Nachricht: vorstehende Problematik l\u00e4sst sich l\u00f6sen. Allerdings bedarf es Zeit, den Willen und vor allem die Einsicht der F\u00fchrungskraft und den Aufbau eines maschinellen Lernens. Damit wurden F\u00fchrungskr\u00e4fte aufgefordert, zwei Dinge zu bewerten: Die Art und Weise, wie sie glaubten, dass ihre Leute ihre Arbeit erledigten. Und eine Kategorisierung in typische betriebliche Abl\u00e4ufe wie &#8222;Controlling&#8220;, &#8222;Reisemanagement&#8220;, &#8222;Bestellwesen&#8220;, &#8222;Marketing&#8220; etc.<\/p>\n<p>Die Magie spielte sich nun in der k\u00fcnstlichen Intelligenz ab, die aus den Eingaben bei den Teams \u00e4hnliche Arbeitsabl\u00e4ufe zu finden versuchte. Daraus wurde abgeleitet, wie zutreffend der Manager die T\u00e4tigkeiten seiner Mitarbeiter kannte &#8211; und somit wurden die 60 % Unwissenheit ermittelt. Dabei wurde die Schwelle des &#8222;perfekten Managers&#8220; gar nicht so hoch angesetzt: Dem System wurde als Schwelle f\u00fcr eine perfekte F\u00fchrungskraft ein &#8222;Erinnerungsverm\u00f6gen&#8220; von 80 % als ausreichend f\u00fcr &#8222;Note eins&#8220; hinterlegt. Oder, Milchm\u00e4dchenrechnung: die 60% Unwissenheit sind eigentlich 80 %, da die 100 % auf 80% runtergeregelt wurden&#8230; es wird immer schlimmer, je mehr Details der Studie man kennt!<\/p>\n<p>Ich muss zwei Dinge wohl nicht erw\u00e4hnen: in allen 14 Teams, die in der Studie betrachtet wurden, wurden auch nennenswerte &#8222;Vergesslichkeiten&#8220; gegen\u00fcber den einzelnen Mitarbeitern und deren Kompetenzen entdeckt. Und, auch klar: Manager, die mit diesen Ergebnissen konfrontiert wurden, waren mehr als nur \u00fcberrascht&#8230;!<\/p>\n<p>In der Studie wurde nun mit dem maschinellen Wissen ein L\u00f6sungsweg erarbeitet, der es den F\u00fchrungskr\u00e4ften erm\u00f6glichte, zwischen 24 und 60 % der Wissensl\u00fccken zu f\u00fcllen und somit bessere Entscheidungen zu treffen und sein Team und dessen T\u00e4tigkeiten und F\u00e4higkeiten besser einzusch\u00e4tzen. B\u00f6se Randbemerkung: die Studie belegte auch, dass Algorithmen die besseren F\u00fchrungskr\u00e4fte sind &#8211; was das Thema Kennen und \u00fcber das Wissen ihrer Teams angeht.<\/p>\n<p>Und wer sich nun ein wenig durch diese Studie ertappt f\u00fchlt, sollte sich auch im Klaren sein, dass aufgrund steigender Anforderungen und damit verbundener Komplexit\u00e4t die jetzigen L\u00fccken in den n\u00e4chsten Jahren steigen und steigen werden. Und nicht jeder m\u00f6chte sich ein maschinelles Lernprogramm zulegen, um F\u00fchrungskr\u00e4ften seine Teams n\u00e4herzubringen&#8230; also braucht es Wege, dies auch in der guten &#8222;analogen&#8220; Welt noch hinzubekommen!<\/p>\n<p>Es braucht also F\u00fchrungskr\u00e4fte, die sich die entsprechenden digitalen Tools nach ihrer Arbeitsweise aussuchen und konsequent in der Nutzung halten. Das kann zum Beispiel \u00fcber Evernote in Form eines Notizbuches f\u00fcr jeden Mitarbeiter abgebildet werden. Oder wenn man lieber \u00fcber MindMaps arbeitet, eine entsprechend passende Software sein. Auch kann man \u00fcber <a href=\"https:\/\/ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com\/2021\/11\/01\/neue-serie-die-restlose-aufloesung-meiner-bisherigen-to-do-apps-und-die-zusammenfuehrung-unter-getting-things-done-gtd-teil-1\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">meine Serie zum Thema Getting Things Done<\/a> eine Struktur aufbauen, die die entsprechenden Infos aufnimmt und bei Bedarf problemlos bereitstellt.&nbsp; Wichtig ist, dass man die Daten immer dabei hat und schnell und problemlos zugreifen kann. Daher muss hier ein, Achtung, Datenschutz, DSGVO und Firmen-interne Richtlinien!, Cloud-Sync m\u00f6glich sein und eine Nutzung auf Handy, Tablet, Notebook und Privatrechner. Schlie\u00dflich muss Einblick immer da sein &#8211; und auch eine Anpassung der bisherigen Einsch\u00e4tzung des Mitarbeiters.<\/p>\n<p>Und, so komme ich wieder zu meiner Kinderg\u00e4rtnerin mit den Confluence-Seiten zum laut Vorlesen, denn das wichtigste ist, dass F\u00fchrungskr\u00e4fte endlich eine einheitliche, best\u00e4ndige und \u00fcbereinstimmende Art der Kommunikation an den Tag legen. Nicht jeder versteht einen Satz, der au\u00dfer internen Kauderwelsch keine Information von sich gibt. Und ein &#8222;mach ma&#8216;!&#8220; ist f\u00fcr einen die verl\u00e4ngerte Mittagspause und f\u00fcr den anderen der Start eines Projekts f\u00fcr die n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahre.&nbsp;<\/p>\n<p>Und wer es lieber aus der Studie haben will, bitte sch\u00f6n: Die Empfehlung hier ist, die Erfahrung der Teams als Daten zu sehen, da diese eine realistische Einsch\u00e4tzung, was erledigt werden kann, erm\u00f6glicht. Damit ist ein Ende von top-down-Zielen in Sicht, das m\u00fcssen heute ahnungslose Manager eben bereit sein, zu akzeptieren. Und Teams m\u00fcssen sich im Detail klarmachen, was die \u00dcbernahme eines Auftrags bedeutet, wenn sie nicht unter enormen Druck f\u00fcr das gesamte Team, also zum Beispiel, f\u00fcr die gesamte Abteilung,&nbsp; schuften wollen.<\/p>\n<p>Es geht also letztlich wie immer um Kommunikation. Um unmissverst\u00e4ndliche Absprachen. Um Vermeidung von Firmen-internen &#8222;Fachw\u00f6rtern&#8220;. Und vertraglichen Vereinbarungen zwischen F\u00fchrungskraft und einzelnem Mitarbeiter, aber auch zwischen Team und F\u00fchrungskraft dahin gehend, dass der Chef die realistische Arbeitslast der Gruppe kennt und einsch\u00e4tzen kann, was noch &#8222;on top&#8220; geht und was eben nicht mehr.<br>Das fordert die Mitarbeiter aber auch dazu heraus, klar zu benennen, was ihre aktuelle Last ist und wo sie noch oder eben nicht Luft haben. Und auch da habe ich schon Kollegen gehabt, die selbst ihrer privaten Freundschaft dreist im firmlichen Rahmen ins Gesicht gelogen haben, nur um ein wenig Freizeit-optimiert auch auf der Arbeit um die Runden zu kommen.<\/p>\n<p>Wer mehr dazu wissen will, kann im <a href=\"https:\/\/hbr.org\/2021\/12\/do-you-know-how-your-teams-get-work-done\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Harvard Business Manager<\/a> hierzu nachlesen oder im Harvard Business Review nach &#8222;Do you know your teams get work done&#8220; suchen.<\/p>\n<p>Ich glaube, da steckt ein wenig Erkenntnis f\u00fcr Mitarbeiter und F\u00fchrungskr\u00e4fte drin, die man mal durchdenken sollte, da diese Ergebnisse auch diesseits des Atlantiks G\u00fcltigkeit haben. Also denn, liebe F\u00fchrungskr\u00e4fte: durchs Lesen eine Idee gewonnen, wie fehlende 60 % Wissen geborgen werden k\u00f6nnen?<\/p>\n<p><\/p>\n<pre style=\"text-align: center;\"><em>PodCast abonnieren: | <\/em><em><a href=\"https:\/\/zopb4l.podcaster.de\/steveschutzbier.rss\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">direkt<\/a><\/em><em> | <\/em><em><a href=\"https:\/\/itunes.apple.com\/de\/podcast\/ichbindochnichthierumbeliebtzusein-com-blogpost-in\/id1397425487?mt=2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">iTunes<\/a><\/em><em> | <\/em><em><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/7aD22F9FGdLmRXaCP1uL3N\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Spotify<\/a><\/em><em> | <\/em><em><a href=\"https:\/\/www.google.com\/podcasts?feed=aHR0cHM6Ly9wY3IuYXBwbGUuY29tL2lkMTM5NzQyNTQ4Nw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Google<\/a><\/em><em> | <a href=\"https:\/\/music.amazon.de\/podcasts\/6df823b8-d073-4dcd-8b45-c349bfe77c78\/Der-ichbindochnichthierumbeliebtzuseincom-PodCast-Technik-Gadgets-Meinungen-und-aktuelle-Themen-die-das-Netz-und-die-Welt-bewegen-von-Steve-Schutzbier\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">amazon<\/a> |\nSTOLZ PRODUZIERT UND AUFGENOMMEN MIT <a href=\"https:\/\/ultraschall.fm\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ultraschall5<\/a>\n<\/em><\/pre>\n\n\n<div class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/ichbindochnichthierumbeliebtzusein.de\/testaufbauwp\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210720-Ultraschall-Aufkleber-e1631027719599.png?resize=81%2C36&#038;ssl=1\" alt=\"Made with Ultraschall \/ Logo-Quelle ultraschall.fm\" class=\"wp-image-5279\" width=\"81\" height=\"36\"\/><\/figure><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>R\u00fccksprachen, One on Ones, monatliche Abgleichtermine \u00fcber neue, laufende und abgeschlossene To-do. 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